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ORM: Rebenland-Rallye

Rennfieber vor dem Höhepunkt

82 Teams passierten die administrative Abnahme für die heute Nachmittag beginnende Rebenland-Rallye in Leutschach. Davon stehen 19 Steirer am Start.

Fotos: Daniel Fessl, Harald Illmer, Robert May, Mayr-Melnhof

Wie prognostiziert glänzt das südsteirische Rebenland rund um Leutschach unter der herrlichsten Frühlingssonne. Und bietet damit den besten Rallye-Piloten Österreichs eine gebührende Kulisse für deren heutigen Saisonstart in die heimische Staatsmeisterschaft. Um 13.35 Uhr wird auf dem Hauptplatz in Leutschach der aktuelle Champion Hermann Neubauer mit der Startnummer 1 auf seinem Ford Fiesta World Rally Car ins Abenteuer Rebenland-Rallye 2017 geschickt. Insgesamt hat ein riesiges Feld von 82 Teams die administrative Abnahme der Austrian Motorsport Federation (AMF) positiv hinter sich gebracht und sind somit zum Start beim Saisonauftakt berechtigt.

Die rund 15.000 Zuschauer, die an den beiden Renntagten heute und morgen erwartet werden, dürfen sich auf ein PS-Spektakel der Sonderklasse freuen, welches an der Spitze eines tollen Starterfeldes gleich drei World Rally Cars sowie 10 R5-Boliden aufbieten kann.

Besonderes Publikumsinteresse rufen natürlich auch wieder die steirischen Lokalmatadore hervor, von denen insgesamt 19 Fahrer in den jeweiligen Kategorien vertreten sind: In der Topklasse ORM muss Ex-PWRC-Welt- und –Europameister Andreas Aigner aus Weissenbach mit seinem erst vorgestern der Öffentlichkeit präsentierten Skoda Fabia R5 unbedingt zum Favoritenkreis gezählt werden. Und auch dem Frohnleitner Niki Mayr-Melnhof (Ford Fiesta R5) ist durchaus ein Spitzenplatz zuzutrauen. Ebenfalls in Feld der stärksten Autos ist Weizer Franz „Kuli“ Kohlhofer mit seinem Mitsubishi Evo X vertreten.

In der ORM-2WD führt heuer kein Weg am Gleisdorfer Daniel Wollinger (Renault Clio R3 Maxi) vorbei. Der Vizemeister des Vorjahrs gilt als Topfavorit auf den Titel. Routinier Gernot Zeiringer aus Birkfeld, Christoph Lieb (Eggersdorf) und Roland Stengg (Hartberg) suchen ihre Chance jeweils in einem der wieselflinken Opel Adam R2, Carlos Lukas Stengg, ebenfalls aus der Hartberger Stengg-Dynastie, bringt einen Opel Corsa OPC an den Start. Und Thomas Mayr aus Donnersbach lenkt einen Citroen C2 R2.

In der ORM Junior sind u. a. die Steirer Christoph Lieb, Roland Stengg und Carlos Lukas Stengg punkteberechtigt.

Als Siegkandidat im Rallye Cup der AMF gilt der Grazer Günter Knobloch mit der Europapremiere seines Subaru WRX. Der ehemalige Motorrad-Pilot startet im Rebenland auch im neu geschaffenen M1 Masters. Die restlichen steirischen Cup-Piloten sind Michael Röck (Ford Fiesta) aus Trofaiach, Hansjörg Matzer (Fiat Stilo) aus Kirchbach, Harald Schloffer (Mazda 323) und Johann Derler (BMW) beide aus Anger, Mathias Haas (BMW) aus Klöch sowie Enrico Windisch (Renault Clio) aus Kirchberg.

In der Historischen Staatsmeisterschaft geht die klare Favoritenrolle an einen Wahl.-Steirer aus Niederösterreich. Kris Rosenberger, seines Zeichens ehemaliger österreichischer Rallye-Champion (1997) und zweifacher Historic-Staatsmeister (2013, 2014) lebt in Graz und holte für die Rebenland-Rallye nach zwei Jahren Pause seinen Porsche 911aus der Garage. Die beiden Opel-Ascona-Piloten Anton Reisenhofer aus St. Margarethen/Raab und Gert Göberndorfer aus Kumberg mischen ebenfalls bei den Historischen mit.

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