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ORM: Jännerrallye 2018

Auch Rigler Opfer der Pierbachkehren

Trotz perfekter Vorbereitung sollte es am ersten Tag der Jännerrallye nur ein kurzer Auftritt des Teams Rigler/Roßgatterer werden.

Foto: Lisa Maria Wansch

Das Team hatte sich top vorbereitet, im Shakedown eine super Leistung abgeliefert und ein gutes Setup gefunden, doch all das konnte Gerald Rigler und Martin Roßgatterer nicht vor den berüchtigten Pierbachkehren retten. Nur kurz bevor die beiden aus dem Service in Freistadt ausfuhren, wurden die Pierbachkehren noch von mehreren Seiten als eisfrei gemeldet. Als man dann in die Prüfung startete, hatte man sehr guten Grip, alles funktionierte so wie es sein sollte.

Als Rigler jedoch in einer leichten Linkskurve in Richtung der Kehren anbremste, musste er mit Entsetzen feststellen, dass sich doch noch Eis gebildet hatte – aber da war es schon zu spät! Der R5 schlitterte vor den zahlreich erschienen Rallyefans von der Strecke und bediente sich dort der Karosseriebremse. Dabei wurde der Kühler beschädigt, und man musste den Boliden kurz darauf abstellen. So wie Rigler/Roßgatterer erging es leider auch zahlreichen anderen Teams inklusive Vorausautos, die nicht mit diesen Bedingungen gerechnet hatten. Insgesamt sahen ca. zehn Prozent der Gestarteten das Ziel dieser ersten Sonderprüfung nicht.

Nach dem frühen Aus am ersten Tag entschlossen sich Gerald Rigler und Martin Roßgatterer – alleine der Fans wegen – auch am Samstag zu starten. Das Ergebnis war dabei sekundär, denn aufgrund der Zeitstrafe für den Restart bzw. Ausfall vom Vortag agierten die Piloten nur mehr "just for fun", da kein ansprechendes Ergebnis mehr möglich war. Verständlicherweise riskierte man nicht mehr die letzte Rille, dennoch holte man auf SP 12 eine Bestzeit, auf SP 15 eine zweit- und auf SP 16 eine drittbeste Gesamtzeit.

Die absolvierten Jännerrallye-Kilometer wird dem Rigler Racing Team bei seinem nächsten großen Vorhaben fraglos dienlich sein, denn Ende Jänner geht es in den hohen Norden nach Finnland, genauer gesagt nach Lappland zur Arctic Rally, wo sich Gerald Rigler und Martin Roßgatterer auf ein "Winter Wonderland" freuen.

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