RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ORM: Lavanttal-Rallye

142 Jahre Rallye-Geschichte: Porsche-Duo mit Startnummer 75

Klaus Neuberger präsentiert das deutsche Porsche-Duo Schewe/Pitz, das zusammen bislang 142 Jahre Rallye-Geschichte schrieb, mit hohem Österreich-Bezug...

Michael Noir Trawniczek
Fotos: Archiv Neuberger

Während die Österreichische Rallye Staatsmeisterschaft (ORM) im Vorfeld der Lavanttal-Rallye über den überraschenden Schachzug des unverhofften Tabellenleaders Johannes Keferböck staunte - er holte sich mit Copilotin Ilka Minor Österreichs bislang besten „WM-Export“ ins Cockpit - erhielt motorline.cc die Nachricht einer echten Journalisten- und PR-Legende: Klaus Neuberger, der schon im Vorjahr nach der wunderbaren Wechselland-Rallye mit fünf genannten sowieso vier gestarteten World Rally Cars und der privaten Weltpremiere des VW Polo R WRC durch Raimund Baumachlager eine rundum begeisterte Mail sandte: „Das war ganz großes Kino! Danke, danke, danke - hoffentlich geht’ s noch lange so weiter!“

Neuberger war damals erstmals seit zehn Jahren wieder zu einem ORM-Lauf angereist und verspürte auf den Prüfungen „den Stolz der Fans auf unsere Akteure“ - aus der Feder eines solchen Mannes ein ganz besonderes Kompliment an die ORM: Schließlich war Neuberger Koordinator des bislang einzigen Seriensponsors der ORM, als PR-Mann betreute er zudem Legenden wie Jo Gartner, Gustl Auinger oder Franz Wittmann senior. Mit jenem Sepp Haider, der am kommenden Wochenende im Lavanttal der Stargast der „Slowly Sideways“ sein wird, gewann er als Copilot die 300 Minuten Rallye 1981.

Stark mit Rallye-Österreich verwurzelt

Diesmal jedoch wollte Klaus Neuberger auf ein Team hinweisen, das im Lavanttal mit der Startnummer 75 einen Porsche 911 SC pilotiert und insgesamt 142 Jahre deutsche Motorsportgeschichte geschrieben hat: „Heinz Walter Schewe (76 Jahre) war einer der schnellen deutschen Porsche-Glüher der 70er-Jahre. Willi Peter Pitz (66 Jahre) war schon als 21-Jähriger Co von Achim Warmbold (BMW) bei der Alpenfahrt 1972. Das war erst seine zweite Rallye überhaupt, Pitz war also stark mit Rallye-Österreich verwurzelt.“

„Acht Mal hat er Warmbold (gewann die Alpenfahrt 1973) den Weg gewiesen. Zudem saß Pitz 13 Mal am ‚heißen Sitz‘ bei Legende Walter Röhrl. Die beiden gewannen 1977 die ARBÖ-Steiermark Rallye auf Porsche, 1980 war Pitz mit Sepp Haider bei der ÖASC Rallye.“

„Überdies fuhr ‚WiPi‘ Pitz, wie er in der Szene genannt wird, mit Gerd Behret (Deutsche Meister 1973), Anders Kulläng, Lars Carlson, Jocki Kleint, Wolfgang Hauck, Heinz-Walter Schewe, Klaus Fritzinger, dem Österreicher in Deutschen Opel-Diensten Walter Smolej sowie zweimal mit dem erwähnten Sepp Haider. Überdies gewann Willi Peter Pitz als Co von Bernard Darreiche (Lancia Stratos) einen Deutschen Meisterschaftslauf und war Rauno Aaltonen's Copilot bei der Safari-Rallye 1976.“

News aus anderen Motorline-Channels:

ORM: Lavanttal-Rallye

- special features -

Weitere Artikel:

Peter Klein Kolumne

3580 Mörtersdorf

ORF-Reporterlegende und motorline.cc-Kolumnist Peter Klein hat sich die neue Toyota Keusch Grasl Rallye Horn vor Ort angesehen und dort einen schönen Tag verbracht…

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Zellhofer

Zellhofer/Seidl haben wieder viel dazu gelernt

Regierende ORM2 Staatsmeister werden im Waldviertel als Vierte gewertet. Der Ford Fiesta Rally2 des ZM-Racing Team erwies sich wieder als Spitzenauto

Grasl Rallye Horn: Bericht AARC

Spannende Duelle der AARC-/AART- Teams

Spannende Duelle der AARC-/AART- Teams bei der „1. Toyota Keusch Grasl Rallye Horn powered by Sonax und Schremser“.

ARC, Grasl Rallye Horn: Bericht Mayer

Neues Geschäftsmodell im Hause Mayer

Die Familie Mayer aus Gießhübl hat ihr Portfolio erweitert: Neben dem Autohaus in Gießhübl und der Landwirtschaft in Kaltenleutgeben wurde nun die Mayer Motorsport S.R.O. ins Leben gerufen.

Voller Erfolg bei der Premiere der neuen Grasl Rallye Horn, der dritten von vier reinen ARC-Rallyes 2026. Den ARC-Sieg feiert wie in Krumbach Rene Kiehtreiber - dahinter landen Bernhard Hengl bei dessen tollem Allrad-Debüt und Gerolf Schuller.