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ORM: Jännerrallye 2018

Niki macht ernst - Simon konstant auf P2

Niki Mayr-Melnhof enteilt dem Feld - Platz zwei belegt der seinen alten Mazda ausgezeichnet pilotierende Simon Wagner (Foto) und bestätigt damit seinen Ausnahmestatus....

Foto: Harald Illmer

Nach 8 von 10 Sonderprüfungen des ersten Tages scheint sich bei der 33. Jännerrallye in Freistadt die Spreu vom Weizen zu trennen. Favorit Niki Mayr-Melnhof gibt seinem Ford Fiesta R5 kräftig die Sporen und enteilt kontinuierlich der Konkurrenz. Allein auf der 23 Kilometer langen SP 7 Schönau – St. Leonhard baute der Steirer seinen Vorsprung auf den bislang sensationell fahrenden Mauthausener Simon Wagner im 24 Jahre alten Mazda 323 von ursprünglich 22 Sekunden auf 1:02 Minuten aus. Mittlerweile, nach Absolvierung der 8 Kilometer langen SP 8 Gutau beträgt die Differenz 1:23 Minuten.

Ein Comeback aufs Podest schaffte Johannes Keferböck im Ford Fiesta R5. Der Mühlviertler, der nach SP 1 in der Früh sogar Spitzenreiter war, dann nach einem Dreher aber weit zurückfiel, kämpfte sich wieder auf Platz drei nach vor. Profitiert hat Keferböck dabei freilich auch vom Pech eines anderen Lokalmatadors. Der St. Oswalder Ernst Haneder, im Mitsubishi Evo IX lange Zeit toll unterwegs, . . .

Niki Mayr-Melnhof: „Wir sind die letzten beiden Prüfungen eigentlich auf Sicherheit gefahren, um unseren Schrieb zu bestätigen. Dass der Vorsprung trotzdem größer geworden ist, macht uns sehr zufrieden. Trotzdem müssen und werden wir demütig bleiben.“

Simon Wagner: „Die Strecke trocknet immer mehr auf. Damit war der leichte Rückfall eigentlich zu erwarten. Auf der langen Prüfung Schönau – St. Leonhard auf Mayr-Melnhofs R5-Gerät trotzdem nur rund 1,5 Sekunden pro Kilometer zu verlieren, ist wahrlich keine Schande.“

Johannes Keferböck: „Als eigentlicher Hobbyfahrer war es sehr schwer, wieder auf einen Podiumsplatz zu fahren. Wir haben fast eine Minute Rückstand wieder wettgemacht, dabei hatten wir auf SP 7 noch zwei Hoppalas, die einiges an Zeit gekostet haben.“

Ernst Haneder: „Ich habe mich auf SP 7 leider gedreht und bin beim Umdrehen auch noch in einem Feld stecken geblieben. Bis ich wieder draußen war, waren zwei Minuten weg.“

Heute stehen noch zwei Sonderprüfungen auf dem Programm, ehe die Jännerrallye am morgigen Samstag mit den restlichen sechs Wertungsprüfungen zu Ende geht.

Jännerrallye 2018, Zwischenstand nach 8 von 16 Sonderprüfungen:
1. Niki Mayr-Melnhof/Leop. Welsersheimb A/A Ford Fiesta R5 1:05:44,5 Min
2. Simon Wagner/Gerald Winter A/A Mazda 323 +1:23,5 Min? 3. Johannes Keferböck/H. Gründlinger A/A Ford Fiesta R5 +1:54,7 Min? 4. Hermann Gaßner/Lena Öttl D/D Mitsubishi Evo X +3:06,4 Min? 5. Gerhard Aigner/Marco Hübler A/A Ford Fiesta R5 +2:22,7 Min
6. Ernst Haneder/Daniel Foissner A/A Mitsubishi Evo IX +3:26,8 Min? 7. Sebastian Kletzmayr/Martin Tomasini A/A Skoda Fabia R5 +3:45,1 Min
8. Johann Seiberl/Daniel Pirklbauer A/A Mitsubishi Evo VI +4:14,9 Min? 9. Christian Mitterlehner/Chr. Kastner A/A Audi S2 +5:58,6 Min
10. Bernhard Stitz/Harald Bachmayer A/A Mitsubishi Evo VI +7:22,5 Min
11. Markus Stockinger/Johann Rainer A/A Mazda 323 +7:29,4 Min?12. Gerald Bachler/Chr. Wögerer A/A Subaru Impreza WRX +7:38,3 Min?13. Markus Steinbock/Gabriele Ölsinger A/A Mitsubishi Evo V +8:54,7 Min?14. Martin Desl/Günther Bergsmann A/A Mitsubishi Evo VII +9:29,9 Min
15. Roland Gündeseder/Markus Pötscher A/A Mitsubishi Evo IX +10:24,1 Min

Nach Tag 1 (SP 10) Nach Tag 1 (SP 10) Nach SP 6 Nach SP 6

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