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ORM: Lavanttal-Rallye Niki Mayr-Melnhof Ford Fiesta Lavanttal 2018

Niki Mayr-Melnhof dominiert weiter

Spitzenreiter Mayr-Melnhof kontrolliert nach SP 8 weiterhin souverän das übrige Feld, der Vorsprung auf Gerwald Grössing wächst kontinuierlich an.

Foto: Daniel Fessl

Tag zwei der 42. Lavanttal-Rallye ist seit heute Früh eröffnet, und nach vier Sonderprüfungen, bei denen die Teilnehmer je zwei Mal die Strecken Hammer – Prebl (14,96 km) und Prebl – GH Perner (13,07 km) bewältigen mussten, liegt der Dominator des ersten Tages weiter in Führung.

Mit einem kleinen Unterschied. Niki Mayr-Melnhof (Ford Fiesta R5) hat seine Spitzenposition sogar noch gefestigt, seinen Vorsprung auf Gerwald Grössing (Ford Fiesta WRC) von ursprünglich 23 Sekunden auf mittlerweile beruhigende 48 Sekunden ausgebaut. Auch der dritte Platz scheint einzementiert zu sein.

Für Gerhard Aigner (Ford Fiesta WRC) geht bei einem Rückstand auf Platz zwei von 1,13 Minuten – soferne nichts passiert – nach vorne nichts mehr, hinter ihm klafft jedoch ein komfortables Loch von 1,12 Minuten auf den Viertplatzierten Johannes Keferböck (Ford Fiesta R5).

Stimmen der Top 4:

Niki Mayr-Melnhof: „Es läuft einfach super gut für uns. Das Auto ist unglaublich, das Setup ein Genuss. Besonders auf der SP 6, wo es sehr lehmig und rutschig war, sind wir damit perfekt zurechtgekommen. Momentan schwanke ich noch zwischen weiter Gas geben oder Vorsprung verwalten.“

Gerwald Grössing: „Der Rückstand ist größer geworden, aber wir wissen, woran es liegt, haben das bereits analysiert. Mein Vertrauen ins Auto ist trotzdem wieder gewachsen, deshalb macht es auch Spaß, hier zu fahren. Großes Kompliment an die Veranstalter, das ist eine tolle Rallye.“

Gerhard Aigner: „Ich bin sehr zufrieden. Das Podium ist wie im Vorjahr in Griffweite. Es ist nicht leicht, immer in der Spur zu bleiben. Aber bis jetzt ist es uns ganz gut gelungen.“

Johannes Keferböck: „Auf den letzten beiden Prüfungen haben wir leider ordentlich verwachselt. Der Reifen ist praktisch nicht mehr vorhanden, fast abgebrannt. Dass wir trotzdem den vierten Platz halten konnten, ist da eh ein kleines Wunder.“

 Max Zellhofer Suzuki Swift Lavanttal 2018

Die weiteren Klassen

In der 2WD-Wertung gibt sich Ex-Staatsmeister Max Zellhofer (Suzuki S1600, BIld oben) ebenfalls keine Blöße. Sein erster Verfolger ist aber nicht mehr Luca Waldherr (Opel Adam R2), sondern der heute stark fahrende Ungar Kristof Klausz (Peugeot 208 R2). Zellhofers Vorsprung beträgt aber schon fast eine Minute.

Max Zellhofer: „Es passt alles perfekt, ich fühle mich sehr wohl im Auto. Bis jetzt haben wir fast immer die richtigen Entscheidungen getroffen.“

Gänzlich ausrechenbar bleibt die Lavanttal-Rallye 2018 trotzdem nicht. Am Nachmittag stehen immerhin noch vier Prüfungen mit rund 60 Wertungskilometern auf dem Programm.

42. Lavanttal-Rallye, Zwischenstand nach 8/12 SP:
1. Niki Mayr-Melnhof/Leopold Welsersheimb A/A Ford Fiesta R5 1:01:21,1 Std
2. Gerwald Grössing/Bernhard Ettel A/A Ford Fiesta WRC +48,6 Sek
3. Gerhard Aigner/Marco Hübler A/A Ford Fiesta WRC +2:02,4 Min
4. Johannes Keferböck/Ilka Minor A/A Ford Fiesta R5 +3:15,2 Min
5. Dominik Dinkel/Cristina Kohl D/D Skoda Fabia R +3:59,0 Min
6. Hermann Gaßner/Karin Thannhäuser D/D Mitsubishi Evo X +4:15,0 Min
7. Martin Kalteis/Markus Zemanek A/A Mitsubishi Evo VII +4:46,4 Min
8. Manuel Kößler/Marcus Poschner D/D Subaru Impreza +4:47,0 Min
9. Gergely Fogasy/David Berendi H/H Peugeot 208 R5 +5:13,7 Min
10. Günter Knobloch/Jürgen Rausch H/H Subaru WRX STi +5:27,6 Min
11. Hermann Gassner jr./Ursula Mayrhofer D/A Toyota GT86 +5:41,7 Min
12. Max Zellhofer/Gerald Winter A/A Suzuki Swift S1600 +5:43,8 Min
13. Pal Lovasz/Tamas Kürti H/H Hyundai i20 R5 +6:17,8 Min
14. Kristof Klausz/Botond Csanyi H/H Peugeot 208 R2 +6:41,0 Min
15. Stefan Fritz/Klaus Ostermann A/A Skoda Fabia R5 +6:49,7 Min

Bericht M. Zellhofer Bericht M. Zellhofer Nach der ersten Etappe Nach der ersten Etappe

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