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ORM: Niederösterreich-Rallye

Ein Aha-Erlebnis vor der Haustüre

Max Zellhofer kann mit Mühe seinen Suzuki S1600 vor Absturz bewahren. Diesmal belegt der Altmeister in 2WD-Klasse bei NÖ-Rallye den vierten Platz.

Bildquelle: Daniel Fessl

Nach dem ersten Tag der zur heimischen Rallyemeisterschaft zählenden Niederösterreich-Rallye im Raum Melk, war der nach längerer Absenz wieder am Start befindliche Max Zellhofer mit Co-Pilot Jürgen Heigl auf einem Suzuki Swift S1600 mit Platz Drei in der 2 WD Klasse noch auf Podiumskurs.

Der 2. Tag begann aber für den Amstettner mit einem Erlebnis der besonderen Art. Auf einer schnellen Passage der ersten Sonderprüfung am zweiten Tag Braunsegg über 11 Kilometer konnte Max Zellhofer seinen Suzuki Swift nicht mehr auf der Strasse halten, rutschte vorerst über eine Böschung. Dann schlitterte der Wagen über eine weiter bergabführende 150 Meter lange Wiese, übersprang dabei Bachbette und blieb danach trotzdem noch auf den Rädern stehen. Das war für Max Zellhofer ein großer Schreck in der Morgenstunde.

Ab diesem Zeitpunkt verlief für ihn der zweite Rallyetag etwas verhaltener:“ Das war wirklich eine unheimliche Sache, fast vor meiner Haustüre. Wir hatten extremes Glück, dass sich der Wagen nicht überschlug, dies vor allem bei den beiden Bachbetten. Für uns war es dann besonders heikel wieder auf die Strecke zurück zu kommen, die Distanz dafür war sehr lange und wir mussten immer wieder rechnen irgendwo stecken zu bleiben. Aber schlussendlich hat es geklappt und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen. Dies aber dann etwas schaumgebremst, was ich glaube zu verstehen ist.“

Trotzdem gab es im Hause Zellhofer und im gesamten ZM-Racing Team absoluten Grund zum Jubel. Christoph Zellhofer holte sich mit Gesamtrang Zwei hinter Lucas Waldherr seinen ersten Staatsmeistertitel bei den Junioren. Dazu Max Zellhofer:“ Ich freue mich natürlich für Christoph. Diesen Titel hat er sich mit einer beständigen Leistung in der ganzen Saison absolut verdient. Die Tradition bleibt erhalten, ich war zweimal Staatsmeister, jetzt ist es der erste Titel für Christoph. Aber auch sein Vizetitel in der 2 WD mit nur drei Punkten Rückstand und sein Sieg im ORC 2000 Cup kann sich sehen lassen. Auch Gerhard Aigner hat heute in der ORM mit Platz 5 eine Superleistung geboten. Pech hatte lediglich Hermann Neubauer, der durch einen Halbachsschaden vorzeitig gebremst wurde.“

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