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ORM: Rebenland-Rallye

Rebenland-Rallye wird zur Herausforderung

Ungewohnte Bedingungen warten auf die Teilnehmer des zweiten Staatsmeisterschafts-Saisonlaufs in Leitschach - momentan liegen in höheren Lagen der Südsteiermark noch eineinhalb Meter Schnee...

Foto: Foto Fischer

„Leutschach ist bereit“, so lautet die Botschaft von Erich Plasch (Bild oben). Und der muss es schließlich wissen, ist er doch nicht nur Organisationschef der Rebenland Rallye 2018, sondern auch Bürgermeister der größten Weinbaugemeinde der Steiermark. Vom 15. bis 17. März ist Leutschach an der Weinstraße zum mittlerweile bereits siebenten Mal Dreh- und Angelpunkt eines österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaftslaufs. Und stolz darauf, „dass wir uns den Status, eine der freundlichsten und beliebtesten Rallyes im Rennkalender zu sein, vom Beginn im Jahr 2012 bis heute bewahrt haben“.

Für diese Eröffnungsworte holte sich Erich Plasch den berechtigten Applaus im vollbesetzten Erzherzog-Karl-Saal der WKO Steiermark in Graz, die in Anwesenheit von Regionalstellenobmann Komm.-Rat Johann Lampl Anfang der Woche wieder als stimmungsvoller Gastgeber der Pressekonferenz zur Rebenland-Rallye fugierte.

Fast hundert Startwillige, die die Nennliste auswirft, bestätigen eindrucksvoll den hohen Beliebtheitswert der Rebenland-Rallye, die als zweiter Saisonlauf zur Österreichischen Rallye-Staatsmeisterschaft, zur Österreichischen 2WD-Rallye-Staatsmeisterschaft, zur Österreichischen Junioren-Rallye-Staatsmeisterschaft, zur Historic-Rallye-Staatsmeisterschaft, zum Österreichischen Rallyecup der AMF, zum Historic Rallyecup der AMF, zur CEZ Rally Championship, zum CEZ Historic Rally Championship sowie zum Auftakt des Mitropa Rally Cups, des Opel Corsa Cups und des M1 Rallye Masters zählt.

Ein gewichtiges Thema war beim Pressegespräch freilich gleich einmal das Wetter. „Momentan können wir sagen, dass bei uns in höheren Lagen noch eineinhalb Meter Schnee liegen“, wusste Erich Plasch zu berichten. Ein Wert, bei welchem z. B. die Jännerrallye-Organisatoren vermutlich einen Jubelchor gegründet hätten. Für die in den letzten Jahren meist bei zwischenzeitlich bereits frühsommerlichen Temperaturen abgehaltene Rebenland-Rallye sind solche Bedingungen aber eher die Ausnahme. Leichte Entwarnung kommt via meteorologischer Prognose. An diesem Wochenende dürfte nämlich der Frühling vorwiegend im Südosten Österreichs mit bis zu 20 Grad die Winterdienste kräftig entlasten.

Die Nächte jedoch bleiben klirrend kalt. Soll also heißen: Schnee in den Niederungen hat keine Überlebenschance, Schnee in den höheren Lagen wird weniger. Schnee in den zu befahrenden schattigen Waldstücken der Rebenland-Rallye jedoch wird sich das Spektakel trotzdem nicht entgehen lassen - und zwar in voller Pracht!

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