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ORM: Wechselland-Rallye

Ein Jungtalent als Favorit im Wechselland

Michael Lengauer, Gesamtvierter der Jännerrallye, greift erstmals ins Geschehen ein und wird Andreas Schart dritten M1-Sieg schwer machen.

Fotos: Harald Illmer

Unter Simulator-Enthusiasten ist der Name Michael Lengauer schon lange bekannt, auf den realen Sonderprüfungen nahm die Szene spätestens bei der diesjährigen Jännerrallye Notiz: Gesamtrang 4 im seriennahen M1-Subaru bei der wohl schwierigsten Rallye Österreichs. „Die Jännerrallye war für uns ein Traum. Schnee ist einfach mein Lieblingsuntergrund.“ Viele Worte sind dem jungen Mühlviertler während der Vorbereitung auf seine erste ORM-Rallye auf Asphalt nicht zu entlocken, aber dass Gesamtrang 4 auf Asphalt nicht wiederholt werden kann, liegt auf der Hand. Langsam wird es jedoch nicht sein, dafür ist mit dem Bamminger-Subaru und Christian Birklbauer als Copilot gesorgt.

Andreas Schart im Evo IX muss sich somit warm anziehen, um an seine erfolgs-verwöhnten ersten beiden Rallyes anknüpfen zu können. „Wir werden es gleich angehen wie im Rebenland und im Lavanttal. Das hat sich als gute Taktik bewährt – nur nicht übermütig starten. Freitagabend sehen wir dann, wo wir stehen und worüber wir uns am Samstag dann Gedanken machen können.“

Erstmals heuer in den M1 Rallye-Masters am Start ist Harald Ruiner im Nissan Z350. Nach einem Ausrutscher bei der Schneerosen Rallye zu Hause steht im Wechselland für Harald Ruiner und Copilotin Ramona Charvat eine Zielankunft auf dem Plan, wobei der Spaß mit dem heckgetriebenen Nissan natürlich nicht zu kurz kommen darf.

Manuel Kurz geht es somit ähnlich wie Schart – nun gibt es auch in der LG2 einen erfahrenen Gegner. Manuel, der BMW E36 und Copilot Tobias Zörweg haben aber schon bei den ersten beiden Läufen bewiesen, dass sie auch mit hohen Erwartungen umgehen können. „Wir sind immer noch am Lernen. Aber man freut sich natürlich, wenn Leute in halbwegs vergleichbaren Autos mit dabei sind.“

Ein halbwegs vergleichbares Auto fährt auch Patrick Knoll. Der Ford Fiesta ST ist ebenso für einen LG2-Sieg gut, sofern man nicht durch Probleme wie bei den ersten beiden Rallyes zurückgeworfen wird. „Am Lavanttal-Samstag ging es schon gut, Vertrauen und Motivation sind wieder da. Hoffentlich schaut jetzt auch mal endlich ein ordentliches Ergebnis heraus.“

Der sechste im Bunde der M1-Starter ist Martin Ritt mit Gattin Anna-Maria im Volvo 740. „Eigentlich haben wir ja schon nach der Jänner Rallye gesagt, wir fahren nichts mehr. Aber dann ergab sich die Rebenland, dann die Lavanttal und naja – es ist eine Sucht. So einfach kann man beim Rallyefahren nicht aufhören.“ Die Zuschauer werden sich freuen - speziell auf den Bergab-Passagen werden Martin und Anna-Maria den Volvo wieder ordentlich fliegen lassen.

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