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ORM: Wechselland-Rallye

„Für den Bernhard wird’s jetzt eng“

Hermann Neubauer und sein „Ersatz-Co“ Christina Ettel konnten mit dem Sieg im Wechselland einen großen Schritt Richtung Meisterschaft machen.

Foto: Daniel Fessl

Mit einer beeindruckenden Leistung triumphierten Hermann Neubauer und seine „Ersatz-Co-Pilotin“ Christina Ettel bei der Wechselland Rallye, die am Freitag und Samstag im steirisch-niederösterreichischen Grenzgebiet in beiden Bundesländern ausgetragen wurden. Der Salzburger ließ dabei von Beginn an keinen Zweifel aufkommen, wer der Rallye mit ihren schnellen Asphalt-Sonderprüfungen seinen Stempel aufdrücken würde. Trotz schwieriger, wechselhafter Witterungsbedingungen mit viel Regen und dementsprechend rutschigen Fahrbahnverhältnissen blieb das Duo Neubauer/Ettel fehlerfrei – und konnte damit nicht weniger als 16 von 17 möglichen gezeiteten Sonderprüfungen für sich entscheiden.

Dabei war der Vorsprung auf seinen härtesten Verfolger, Škoda-Pilot Julian Wagner, noch am Freitag bis zur ersten Durchfahrt des Rundkurses in Pinggau zwar solide, aber nicht enorm: Rund 17 Sekunden nach fünf Sonderprüfungen. Bei leichtem Regen und nasser Fahrbahn nahm Neubauer dem Zweitplatzierten dann aber auf den knapp 13 Kilometern rund 27 Sekunden ab – eine Vorentscheidung, in deren Folge der Ford-Pilot mit knapp über einer Minute Vorsprung in die Nachtruhe ging.

Am Samstag ein ähnliches Bild: Hermann Neubauer erzielte Bestzeit um Bestzeit und dominierte die Wechselland Rallye scheinbar nach Belieben, am Ende des Tages erzielte er dann auch noch auf der PowerStage die klar schnellste Zeit. „Wir haben alles umsetzen können, was wir uns vorgenommen haben“, analysierte ein fröhlicher Hermann Neubauer im Ziel in Friedberg-Pinggau: „Aufgrund meiner guten Performance im Regen im Lavanttal war ich schon optimistisch, dass wir auch hier super aussehen, wenn die Verhältnisse ähnlich sind. Was soll ich sagen, genau so war es auch. "

"An dieser Stelle gebührt dem ganzen Team ein riesengroßes Dankeschön. Dem Max Zellhofer mit seinen Mechanikern für die perfekte Arbeit vor und während der Rallye, dem Roland Dorfner für die immer richtige Reifenwahl, und natürlich meiner Co-Pilotin Christina Ettel, die ihren Mann Bernhard mehr als gekonnt vertreten hat. Für den Bernhard wird’s jetzt eng, immerhin ist die Christina auch noch leichter als er“, schmunzelt Hermann Neubauer abschließend.

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