T-Mobile Rallye-ÖM | 11.11.2002
Ende gut, alles gut
Alfons Hauke hatte die Probleme bereits beim Shakedown aussortiert, das Saisonfinale endete für das Austria Racing Team auf Gesamtrang 36.
Na endlich haben wir es wieder mal geschafft bei einer Rallye, noch dazu bei einer so anspruchsvollen wie der heurigen WALDVIERTEL-Rallye, ins Ziel zu kommen.
Wir hatten Glück im Unglück, als wir schon beim Shakedown einen techn. Defekt entdeckten. Es löste sich die Benzinpumpe aus ihrer Verankerung im Tank, wodurch es immer wieder zu Aussetzern und dann dem endgültigen Stillstand kam, Gott sei Dank, noch vor der 1. SP!
Die ersten 3 Sonderprüfungen fuhren wir mit Slicks, was uns bei diesem Wetter (den ganzen Tag Regen) auf den schon sehr aufgeweichten Schotterstücken und Waldanteilen nicht sehr gut bekam und einige kleine Dreher bescherte, die aber immer glimpflich ausgingen.
Einmal mussten wir sogar einen sogenannten „Not-Ausgang“ benutzen, um den SEAT abzubremsen. Dann montierten wir Schotterreifen, die uns endlich bessere Zeiten einbrachten. Auf einer der nächsten Prüfungen hatten wir dann 1 km vor dem Ziel einen Reifenschaden, und wir beschlossen so durch das Ziel zu fahren um keine Zeit zu verlieren. Wir wechselten dann das Rad in der Verbindungsetappe.
Auf der letzten Prüfung des ersten Tages bekamen wir, nach einem Ausritt in ein Feld Probleme mit den Bremsen, die sich dann im Service, als steckender Bremskolben herausstellte, den wir aber an diesem Tag nicht beheben konnten.
Gleich nach dem Start am zweiten Tag, kamen wir ins 1. Service, wo uns dankenswerterweise ein Mechaniker, des leider ausgefallenen FIAT-STILO Team´s Mrlik, half den neuen Bremssattel einzubauen,und zwar in Rekordzeit!
An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank an Stefan, auch an Anton (Chef von der Fa. CPC), meinen Vater und an unseren Stamm-Mechaniker Manuel und dessen Freundin Dagmar die für die Verpflegung zuständig war!
Dann liefen die restlichen SP´S recht problemlos ab, es hörte nachmittags sogar auf zu regnen. Im Ziel konnten wir uns über einen 6. Platz in der Gruppe A7 und den 36. Gesamtrang von über 100 Startern freuen. Also ein gelungener Abschluß einer pannenreichen Saison 2002.














