T-Mobile Rallye-ÖM | 11.11.2002
Schlimmer geht’s (n)immer!!!
Alfred Kramer und Tina-Maria Monego durchlebten vor und während der Rallye eine unglaubliche Pechsträhne, der Gr.N Vizetitel war somit verloren.
Nachdem die Reifentests am ÖAMTC-Testgelände in Mail einigermaßen erfolgreich abgelaufen waren wollte das Rallyeteam Kramer bei der Waldviertel-Rallye eigentlich von Anfang an voll angreifen.
Beim Shakedown sollten mit Hilfe von GÄTMO die Laderprobleme die beim Testen aufgetreten waren eruiert und gelöst werden. Es kam aber dann völlig anders!
Aus bisher nicht geklärten Gründen fuhr einer der Mechaniker in der Nacht zum Donnerstag mit dem Mitsubishi gegen einen Baum und beschädigte das Rallyefahrzeug dabei massiv!
In der Werkstätte des Teams Holzmüller wurde schließlich die ganze Nacht durchgearbeitet um das Fahrzeug wieder rallyetauglich zu machen. Es waren Richtbankarbeiten, sowie der Tausch des Getriebes, des Turbos, Kühler und der gesamten linken Vorderfront notwendig.
Freitags um 8 Uhr hatte das Team mit freundlicher Unterstützung des Teams Holzmüller das Unmögliche möglich gemacht, und man konnte nach gelungener Nachabnahme zuversichtlich in der 1.Sonderprüfung gehen.
An dieser Stelle möchte sich das Rallyeteam Kramer ganz herzlich bei den Teams von Johann Holzmüller und Hermann Gassner (sensationelle Teilelieferung, extra mit 2. LKW aus Deutschland angereist!) so wie bei der Rallyeleitung und den Technikern (unbürokratische Möglichkeit einer Nachabnahme) bedanken.
Am Weg zur 1. SP sollte sich die verlorengegangene Möglichkeit des Shakedowns aber bereits rächen! Beim Reifenaufwärmen fiel plötzlich der Ladedruck schlagartig in den Keller.
Eine Kontrolle der Schläuche durch den Piloten blieb erfolglos, und so musste man die drei kommenden Sonderprüfungen ohne Turbolader bestreiten.
Zu allem Überfluß gab es auf der 2. Prüfung auch noch einen „schleichenden Patschen“, und der Reifen musste nach SP2 gewechselt werden. Mit dem daraus resultierenden Zeitrückstand von ca. 8 Minuten war die Chance den Vizemeistertitel noch auf der Straße zu holen bereits auf Null!
Das Team entschloss sich aber nicht aufzugeben, und die beiden völlig übermüdeten Mechaniker Ferdinand und Georg wechselten den Turbo erneut in Rekordzeit!!
Leider war aber alle Mühe umsonst, denn bereits 5 Kilometer nach dem Start von SP4 war auch dieser Lader kaputt. Damit war die Rallye gelaufen. Es konnte bisher noch nicht festgestellt werden, was die Ursache der Laderschäden war.
Bei der überfälligen Winterrevision des Fahrzeuges wird aber sicher auch dieses Problem gelöst werden.
Abschließend möchte das Team Kramer noch allen Staatsmeistern zu Ihren sicher verdienten Titeln gratulieren.














