RALLYE

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Mysteriöses Finale eines unerfreulichen Jahres

Viele Fragezeichen bei Franz Schulz und Martin Sztachovics, mysteriöserweise schieden die beiden mit einem leeren Tank aus.

Zwei Sonderprüfungen lang lief alles perfekt. Franz Schulz und Martin Sztachovics kämpften sich durch den Schlamm und den Regen, der die Waldviertel-Rallye zur schwersten Herausforderung für Mensch und Material seit vielen Jahren machte, lagen unter den zweiradgetriebenen Gruppe N-Autos auf Platz 3, vor dem späteren Sieger-Team ihrer Klasse.

Dies hätte locker für Platz 3 in der Meisterschaft genügt, aber es sollte offenbar einfach nicht sein:

Knapp vor Ende der 3. Sonderprüfung bei der Ortschaft Griesbach starb jedoch der Motor des Peugeot 306 GTI plötzlich ab und ließ sich nicht mehr anwerfen.

Ein Blick auf die Tankuhr zeigte zur Verblüffung des Team, daß der Tank offenbar völlig entleert war. Als später ein Mechaniker des Teams mit einem Kanister kam und drei Liter einfüllte, sprang der Motor auch anstandslos wieder an.

Martin Sztachovics: „Wir haben vor dem Start 20 Liter Benzin eingefüllt, das hätte für die 89 km der ersten Runde mehr als locker genügen müssen. Es ist uns völlig unverständlich, wo der Sprit hingekommen ist."

"Die einzige Erklärung, die wir haben, ist, daß vielleicht ein Fehler in der Elektronik aufgetreten ist, der zu einem exorbitanten Verbrauch geführt hat. Zum Zeitpunkt des Ausfalls hatten wir knapp 66 km absolviert, das würde einem 100 km-Verbrauch von 30 Litern entsprechen, das ist bei einem Zwei-Liter-Gruppe N-Auto völlig ausgeschlossen. Wenn wir die Enttäuschung verdaut haben, werden wir einmal versuchen, den Dingen auf den Grund zu gehen.“

Franz Schulz: „Es war diesmal einfach nicht unsere Saison. Im Jahr 2003 werde ich aber noch einmal versuchen, den Formel 2-Titel zu holen. Nach den ersten drei Läufen werden wir dann ja sehen, wie es aussieht. Dann entscheiden wir über das weitere Saison-Programm.“

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