RALLYE

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
WRC: Australien-Rallye

Staubige Angelegenheit im Shakedown

Sébastien Ogier vor Andreas Mikkelsen: Beim Anfang vom Ende für Volkswagen in der Rallye-WM gab das deutsche Werksteam das Tempo vor.

Beim Shakedown zur Australien-Rallye, dem 13. und letzten Lauf der Rallyeweltmeisterschaft 2016, war Sébastien Ogier der Schnellste. Der Franzose absolvierte die rund fünf Kilometer lange Prüfung Wedding Bells im dritten Versuch in einer Zeit von 3:01,5 Minuten, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 99,57 km/h entsprach. Ogier war damit 0,1 Sekunden schneller als sein Volkswagen-Teamkollege Andreas Mikkelsen, der auf Platz zwei kam. Dritter wurde Ott Tänak im privat eingesetzten Ford Fiesta WRC.

Trotz der Bestzeit beim letzten Probelauf vor dem Rallyestart am Freitag glaubt Ogier nicht, dass er bei der Abschiedsvorstellung von Volkswagen in der Rallye-WM den 44. Sieg für die Deutschen landen kann. "Um hier zu gewinnen, brauche ich ein Wunder", sagt Ogier; auf den extrem staubigen Schotterpisten sei seine erste Startposition an den beiden ersten Tagen ein gravierender Nachteil.

"Im dritten Durchgang war ich elf Sekunden schneller als im ersten. Das beweist eindeutig, wie stark der Effekt der sauberer werdenden Strecke ist", so der Weltmeister weiter. Die starke Staubentwicklung, die in Australien schon in den vergangenen Jahren immer wieder ein Problem war und durch die Verlegung der Rallye von September auf November noch verstärkt wurde, war auch im Shakedown zu beobachten.

"Es ist noch staubiger als in der Vergangenheit. Das war schon im Shakedown zu sehen, in dem wir im Drei-Minuten-Abstand gestartet sind. Ich hoffe, die Rallyeleitung vergrößert den Abstand auf vier Minuten", sagt Andreas Mikkelsen. Beste Hyundai-Piloten im Shakedown waren Thierry Neuville und Hayden Paddon, die sich mit je einer Sekunde Rückstand auf Ogiers Zeit Platz vier teilten. Jari-Matti Latvala im dritten Volkswagen wurde Sechster, gefolgt von den beiden Fords des M-Sport-Teams. Nach dem zeremoniellen Start am Donnerstag beginnen am Freitag Morgen australischer Zeit die eigentlichen Sonderprüfungen.

Top 10 des Australien-Shakedowns:

 1. Sébastien Ogier     VW       3:01,5
2. Andreas Mikkelsen VW 3:01,6
3. Ott Tänak Ford 3:02,3
4. Thierry Neuville Hyundai 3:02,5
Hayden Paddon Hyundai 3:02,5
6. Jari-Matti Latvala VW 3:02,6
7. Eric Camilli Ford 3:03,3
8. Mads Østberg Ford 3:03,5
9. Dani Sordo Hyundai 3:04,2
10. Lorenzo Bertelli Ford 3:10,5

News aus anderen Motorline-Channels:

WRC: Australien-Rallye

Weitere Artikel:

Roman Mühlberger im Exklusiv-Interview

Herbstrallye 2027 ORM? „Könnte möglich sein…“

Herbstrallye-Veranstalter Roman Mühlberger spricht über den großen Nennerfolg seiner Rallye und lässt aufhorchen: Ein Lauf zur TEC7 ORM 2027 wird nicht (mehr) ausgeschlossen…

ARC, Herbstrallye: Bericht Wanko

Glücksfall trotz Ausfalls

Auch wenn es mit einem Ergebnis in Wertung knapp nicht geklappt hat, war der Umstieg von Mario Wanko auf eine stärkere Motorisierung als bisher gewohnt ein Erfolgserlebnis

Raimund Baumschlager gewinnt eine bis zur letzten Sonderprüfung höchst spannende Herbstrallye 2026 vor dem Tschechen Jan Cerny und Christoph Zellhofer. Gerolf Schuller ist ARC-Clubmeister 2026.

ARC, Herbstrallye: Bericht ZM Racing

Solide Leistung von ZM-Racing

Christoph Zellhofer auf Podium Dritter, Vater Max wurde Sechster. Damit beendete das Rallye Team seine bisher erfolgreichste Saison

ARC, Herbstrallye: Bericht Friedl

„Wie in alten Zeiten“

Eugen Friedl und Helmut Aigner vom MCL 68 – Motorclub Leobersdorf haben mit dem AUTOFUN Ford Fiesta Proto die Rallye mit Erinnerungen aus der Vergangenheit zum Spaßfaktor werden lassen.

Luca Waldherr im motorline-Talk

„Ein Meilenstein für Waldherr Motor Sport“

Waldherr Motor Sport feierte am Wochenende mit Timo Schulz den Titel in der JuniorERC - für Teambetreiber Luca Waldherr ist es der erste Euopameistertitel. Wir baten ihn zum Interview.