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WRC: Australien-Rallye

Finanzierung trotz Diskussionen gesichert

Im Austragungsort der Australien-Rallye, Coffs Harbour, wurde der Streit über die öffentliche Finanzierung beigelegt – WRC-Saisonfinale gesichert.

Ein Streit über die öffentliche Förderung der Australien-Rallye in Coffs Harbour, der die Durchführung des Saisonfinales der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) möglicherweise hätte gefährden können, wurde beigelegt. Nachdem der Gemeinderat von Coffs Harbour in der vergangenen Woche entschieden hatte, die finanzielle Unterstützung der Rallye zu stoppen, wurde diese Entscheidung in diese Woche mit vier gegen zwei Stimmen rückgängig gemacht.

Angestoßen hatte sie Diskussion das Gemeinderatsmitglied Sally Townley, die sich vor allem daran störte, dass der Vorsitzende des Gemeinderates Steve McGrath auch im Vorstand der Rallye Australien sitzt. Während der Debatte soll Townley gesagt haben, dass sie nicht gegen die Durchführung der Rallye in Coffs Harbour ist, aber auf Veränderungen in der Organisation pocht.

Aus Sicht von WRC-Manager Jarmo Mahonen und dem Chef des WRC-Promoters Oliver Ciesla stand die Veranstaltung trotz dieser Diskussionen aber nicht wirklich auf der Kippe. "Uns wurde gesagt, dass der Betrag beim Gesamtbudget nur eine kleine Rolle spielt", sagt Mahonen. "Es gibt dort in diesem Jahr Wahlen, daher finden einige politische Schachzüge statt, aber ich kann bestätigen, dass die Rallye stattfinden wird und nicht in Gefahr ist."

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