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11. Ennstal-Classic: Sieg für Jaguar

In einem dramatischen Rennen siegte Helmut Schramke auf seinem Jaguar, Teilnehmer und Zuseher waren von der 11. Ausgabe begeistert.

Die 11.T-Mobile Ennstal-Classic war voller Dramatik. Im Nachtprolog lief der zweite Teil des 158 Wagen Feldes in der Ramsau in ein Unwetter, so dass nach fünf Sonderprüfungen die Rallye beendet und die Teilnehmer nach Schladming kanalisiert wurden.

Die drei Donnerstag-Führenden hießen: Paul-Ernst Strähle/Holger Wurft (Porsche 356 Carrera) vor Schraml/Artacker (Ferrari 275 GTS) und Brachinger/Gassner (Porsche 356 Carrera).

Am Freitag stand die 550 km lange Tauernrunde mit ihren acht Sonderprüfungen ganz im Zeichen jener Teams, die sich ständig in der Gesamtführung abwechselten: Michael Haberl, Rudi Schraml, Franz Brachinger und Helmut Schramke, Paul-Ernst Strähle und Klaus Wildbolz.

Die Porsche-Besatzung Michael Haberl/Sonja Moser hatte den Freitag-Sieg vor Augen – doch dann kam, einen Kilometer vor der Ortstafel Gröbming, der Tiefschlag: Das Getriebe des Porsche streikte, Michael Haberl musste vor der letzten Sonderprüfung seinen greifbaren Sieg abschreiben.

Strähle war auf der Nockalm von einem langsamen Konkurrenten behindert worden. Nach dem Ausfall von Haberl wären Klaus Wildbolz/Ulli Glöckner als Leader nach Gröbming gekommen, doch sie hatten in der SP vor Spital am Pyhrn, durch die Blockade eines Konkurrenten, 400 Strafpunkte ausgefasst.

Nach der dramatischen Tauernrunde lautete die Reihenfolge: Helmut Schramke mit Beifahrer Peter Umfahrer (Jaguar) vor dem Chef der ÖAMTC-Fahrsicherheits-Zentren Franz Wurz auf Mercedes 190. Populärer Dritter: Fernsehstar Klaus Wildbolz mit Beifahrerin Ulrike Glöckner auf Triumph.

Das beste Damen-Team kam aus Deutschland: Jutta Roschmann - Gabi Bürger (Ferrari 250) gewannen am Donnerstag bereits die Stoder-Bergprüfung.

Als das Feld Freitagabend in Gröbming einlief, stand ein legendärer Mann auf der Zielrampe: Mario Andretti: „Die Kulisse hier ist zauberhaft und ich liebe diese Autos, sie sind mein Leben“, gestand der Indianapolis-Sieger und Formel 1-Weltmeister von 1978.

Das Finale Furioso:

Der Tag-Heuer-Grand-Prix von Gröbming sollte die endgültige Entscheidung über den Sieg bei der 11. Ennstal-Classic bringen.

Bei einer Gleichmäßigkeitsprüfung kämpften die ersten Drei bis auf des Messers Schneide um den Sieg. Schließlich blieb alles beim Alten: Der Sieger hieß Helmut Schramke auf Jaguar. Den zweiten Platz zementierte Franz Wurz auf Mercedes eindrucksvoll. Und schließlich erreichte Klaus Wildbolz mit seinem Triumph V8 seine beste Platzierung bei der Ennstal-Classic. Er wurde verdienter Dritter.

Vorjahressieger Gerald Brandstetter (Mercedes) erreichte Rang 8, Altrocker Peter Kraus (Jaguar) wurde 28., noch vor dem ehemaligen Rallye-Weltmeister Björn Waldegaard (Alfa Romeo). Toyota Formel 1-Teamchef Ove Andersson (Toyota Celica) erreichte Rang 45, Jochen Mass (Mercedes SSK) erreichte nur Platz 86.

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