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Auch Arbeitstiere dürfen fesch sein

Egal ob Pick-up, Transporter oder Van. Sobald das Einsatzgebiet eines Autos hemdsärmeliger wird, greift ein Großteil der Autofahrer fast automatisch zu einer Stahlfelge; sicher ist sicher. Oder vielleicht ist's ja auch "wurscht", wie das ausschaut. Doch für all jene unter euch, denen das eben nicht egal ist, haben wir gute Nachrichten!

(Advertorial)

Stahl- oder Alu? Eine kleine Frage, ein gigantischer Unterschied. Zumindest optisch. Technisch nämlich haben beide ja die exakt selbe Funktion: Sie stellen die Verbindung zwischen Auto und Reifen her. Und sofern ihre Dimensionen identisch sind, tun sie das auch auf die exakt selbe Art und Weise. Nun wird Stahlfelgen ja aber nachgesagt, dass sie "taffer" sind als Alus. Mit ein Grund, warum sie immer noch die erste Wahl für Autos sind, die man landläufig dann als "Arbeitstiere" bezeichnet. Doch ist das wirklich noch berechtigt? Nun, für kühle Rechner (leider) ja: Egal wie man es dreht und wendet: Stahlfelgen sind günstiger als gleich große Alu-Felgen. Punkt.

Und man kann ihnen eine gewisse Robustheit nicht absprechen, was sie natürlich für Ritte durch unebene Gegenden prädestiniert. So zum Beispiel brandneu die DOTZ4x4 “Design” Offroad Stahlfelge Modular beadlock im martialischen Beadlock-Design. Prächtig im Auftreten, dazu solide und robust verarbeitet. Und, sie verfügen für den Suzuki Jimny über eine ECE-Genehmigung, was sie somit genehmigungsfrei macht. Ein Klacks ist die Eintragung auch für die X-Klasse von Mercedes. Für den Pick-up gibt es nämlich eine ABE. Und dann gibt es beispielsweise für den VW Caddy noch die brandneuen Räder Spa oder Suzuka in 18" mit ABE-Gutachten, ebenfalls von DOTZ. Also wohlgemerkt einer Felgen-Marke, die sich eigentlich auf sportliche Tuning-Fahrzeuge spezialisiert hat (siehe unser Markenüberblick zu ALCAR, den ihr hier finden könnt). Da haben wir also beispielsweise noch gar nicht die Kataloge und Konfiguratoren von "zahmeren" Marken wie DEZENT durchgeschaut, die beispielsweise die TR dark für den praktischen Volkswagen in petto hat.

Technische Hintergründe

Um euch die Entscheidung pro Alu-Felge für ein "Arbeitstier" leichter zu machen, müssen wir etwas tiefer in die Materie der Technik eintauchen, uns also die tatsächlichen Unterschiede abseits vom bloßen Look zwischen Stahl- und Aluminium-Rad bewusst machen.


Stahlfelgen:
Sie bestehen grundsätzlich aus zwei Teilen, die im Laufe der Produktion miteinander verschweißt werden: der Radschüssel und dem Kranz. Stahl hat als Material dabei den großen Vorteil, dass es sich lange biegt, bevor es zerbricht oder splittert. Heißt: Wird es in Form einer Felge verbogen, kann man es also einfach wieder zurückbiegen - beispielsweise schlicht mit einem Hammer. Der "Preis" dafür ist natürlich der sehr eingeschränkte Spielraum den man beim Design der Räder hat - nämlich de facto keinen. Der weit verbreitete Mythos, Stahlfelgen seien schwerer als Alus stimmt allerdings seit einiger Zeit auch nicht mehr. Sie haben per se hier keinen Nachteil.

Alufelgen:
Das Grand der am Markt befindlichen Alus wird mittels Gießverfahren produziert. Die Alternative sind sogenannte Schmiedefelgen - hier kommen mehrere Guss- und Press-Vorgänge zur Anwendung, die beim Design zusätzliche Möglichkeiten bieten, dementsprechend aber deutlich kostspieliger zu produzieren sind und nur im Hochpreis-Segment zum Einsatz kommen. "Nacktes" Aluminium ist allerdings - ganz seinem Ruf entsprechend - recht empfindlich. Daher greifen Volumen-Hersteller in der Regel zu einer Lackierung. Manche sogar, wie etwa ALCAR, sogar zu einer mit drei Schichten. "SR3" heißt das Ganze und steht recht selbsterklärend für "Salt Resistent" und "3 Schichten". Diese sind eine Grundierungsschicht, eine Farbschicht und eine Deckschicht. Diese macht die Felgen äußerst robust und sozusagen immun gegen Dreck, Streusalz und Co.


Mehr Details zu den technischen Unterschieden zwischen den verschiedenen Felgen-Arten findet ihr hier!


Besondere NFZ-Anforderungen:
Für Nutzfahrzeuge gelten nicht ganz dieselben Regeln wie für PKW, wenn es um Räder und Reifen geht. Die meisten dieser Abweichungen betreffen die Tragfähigkeit der Reifen (diese müssen höher sein als bei PKW). Auch das schränkt die Verwendung von Felgen per se aber nicht ein. Zumindest dann nicht, wenn man bei der Auswahl der Alus darauf achtet, dass diese für das geplante Fahrzeug auch tatsächlich zugelassen sind - also eine ABE oder besser noch ECE-Genehmigung haben. Mehr dazu in unserem Artikel "Neue Räder am Auto montieren und eintragen". Dann hat nämlich eine ganze Reihe von offiziellen Stellen bereits bestätigt, dass die besagte Felge allen Anforderungen des entsprechendes Autos gewachsen ist.

Fazit

Nutzfahrzeuge - egal ob Transporter, Pickups oder Vans - müssen viel einstecken. Dabei müssen sie aber nicht bieder aussehen. Moderne Alu-Felgen, vor allem solche mit entsprechender Beschichtung, können mit dem harten Arbeitsalltag bestens mithalten und bringen dabei große Boni in der B-Note mit sich.

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