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Innenraum

Wenn man den X3 in der getesteten Version zusammenfassen will, kommt immer wieder ein Wort ins Spiel: Hinreichend. Das Cockpit ist das des "alten" Dreiers der mittlerweile aufgelassenen Baureihe E46, es schaut nicht mehr ganz frisch aus der Wäsche.

Die verwendeten Materialien sind größtenteils sehr sympathisch, allerdings mit verräterischen Ausreißern, die wahrscheinlich auf Kosten der BMW-Buchhaltung gehen. Die Verarbeitung ist jedenfalls über jeden Zweifel erhaben.

Auch an der Bedienung gibt es fast nichts zu meckern. Lediglich die manuelle Sitzverstellung mit ihren drei Hebeln und fingernagelfeindlichen, schisteligen Funktionsweise kostet beim Justieren der Möblage etwas Geduld. Dafür sind die Sitze selbst (wenn man einmal richtig drinsitzt) tadellos. Und, altes Cockpit hin oder her, man fühlt sich im X3 "hinreichend" wohl, das Raumgefühl ist tadellos.

An Nutzwert bringt der X3 ebenfalls eine Menge mit. Die hintere Sitzreihe lässt sich beinahe plan versenken, das gibt einen Laderaum von fast 1.600 Liter Fassungsvermögen.

Mit voller Passagierbesetzung (der fünfte Fahrgast sollte eher kleinwüchsig sein) bleibt der Gepäckraum immer noch tadellos, es gibt einige praktische Befestigungsmöglichkeiten und das eine oder andere Fach für kleineren Krimskrams.

Die soft skills reißen das Wageninnere letztlich heraus. Denn für knapp 49.000 Euro muss man, wie bereits geschildert, immer noch ohne "Luxusartikel" wie Navigation auskommen. Opulenz schaut also anders aus.

Das lederbezogene Lenkrad und der Schaltknauf des M-Zubehörprogramms, beide sehr angenehm anzugreifen, sind ein haptischer Trick, der gleich das ganze Auto gefühlsmäßig aufwertet – selbstredend gegen Aufpreis.

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