4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Ford Kuga 2,5 Turbo - im Test

Weder spaßarm noch sparsam

Der mit dem bekannten Fünfzylinder-Turbo befeuerte Ford Kuga ist ein Auto für Genießer die Fahrspaß wollen und höheren Verbrauch nicht scheuen.

Hier finden Sie Bilder des Ford Kuga 2,5 Turbo!

Während die großen SUV’s - oft zu unrecht - als Spritfresser und Öko-Sünder verteufelt werden, erleben die Kompakt-SUV’s einen regelrechten Boom. Toyota hat mit dem RAV4 dieses Segment lange Jahre beherrscht, seit der Einführung des Tiguan hat aber VW die Nase vorne.

Einer der direkten Konkurrenten des Wolfsburger Erfolgsmodells ist der Ford Kuga. Optisch dem Kinetic-Design verschrieben, weiß er durchaus zu gefallen. Bis vor kurzem war die Motorenwahl alles andere als eine Qual, gab es doch ausschließlich den 136 PS starken TDCi Motor aus dem PSA-Konzern.

  • Testbericht Ford Kuga 2,0 TDCi

    Jetzt hat Ford nachgelegt, wenngleich der neue Motor mit Sicherheit ein Nischenprodukt bleibt. Es handelt sich dabei um den aus Focus ST und Mondeo bekannten 2,5 Liter Fünfzylinder, der im Kuga 200 PS leistet. Allein der Klang zaubert den Passagieren ein Lächeln ins Gesicht, die Soundkulisse ist zwar dezenter als im sportiven Focus ST, bleibt aber auch im Kuga kernig.

    Das Triebwerk harmoniert gut mit dem Allradler, Tempo 100 km/h steht nach nur 8,4 Sekunden auf dem Tacho, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 208 km/h. Der Fünfzylinder ist über das gesamte Drehzahlband sehr elastisch, in Kombination mit dem Sechsgang-Getriebe - alternativ dazu gibt es auch eine Fünfgang-Automatik - bleibt auch der Fahrspaß nicht auf der Strecke.

    Kehrseite der Medaille: Auch der Tankwart hat seinen Spaß, unter 11 Litern ist der Power-Kuga fast nicht zu bewegen, die Regel sind eher zwischen 12 und 13 Liter Super. Wer das verschmerzen kann, könnte allerdings durch die dann geringe Reichweite genervt sein, definitiv kein Auto für Leute die viele Kilometer fahren, mit Sicherheit aber ein Auto für Genießer.

    Der Innenraum des Kuga besticht mit hoher Verarbeitungs-Qualität und durchwegs hochwertigen Materialien, das Platzangebot im Fond und im Kofferraum ist allerdings nicht allzu üppig.

    Unser Testwagen war übrigens mit der Vierschicht-Spezial-Lackierung “frost-white” versehen, die satte 1.255,- Euro Aufpreis kostet. Die Intensität dieses Weiß ändert sich je nach Lichteinfall, hat aber immer einen gewissen Graustich.

    Unser Tipp: Wenn schon weiß - und die Farbe steht dem Kuga hervorragend - dann einfach zum Uni-weiß greifen und den Metallic-Aufpreis zur Gänze sparen oder gleich in die 18-Zoll-Leichtmetallräder investieren, die zwar ein optisches Muss sind, aber auch Mitschuld am hohen Verbrauch tragen.

    Den Kuga 2,5 Turbo gibt es ab 37.650,- Euro, unser Testwagen mit Extras wie dem Blaupunkt-Navigations-System, der erwähnten Speziallackierung, 18-Zoll-Alufelgen, einem elektrisch verstellbaren Fahrersitz und einigen optischen Goodies beträgt 44.040,- Euro.



  • Testbericht Ford Kuga 2,0 TDCi

  • KFZ-Versicherungsberechnung

  • KFZ-Kasko-Info

  • Rechtsschutz-Info






    Details zu Ausstattung und Preisen finden Sie in der rechten Navigation!
  • News aus anderen Motorline-Channels:

    - special features -

    Weitere Artikel:

    Subaru Forester Sondermodell: Black Edition

    Ein Klassiker in Schwarz

    Seit den späten 1990ern bevölkert der Subaru Forester das – damals noch junge – SUV-Segment. Mit besonderen Designelementen in schwarz kommt nun die Black Edition zu den Händlern.

    Einer für alle Fälle

    Toyota Hilux im Hänger-Alltagscheck

    Der Toyota Hilux ist der ideale Alltagsbegleiter für all jene, die eine Vielzahl von Transportaufgaben zu bewältigen haben - in der gesamten Bandbreite im privaten wie im professionellen Einsatz

    Viel Lob vom F1-Weltmeister

    Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

    Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.

    Premiere für 7. Juli 2022 bestätigt

    Vorgeschmack auf den neuen VW Amarok

    Der Amarok ist der Premium-Pickup von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN). Das neue Modell feiert am 7. Juli 2022 seine Digital-Premiere und zeigt sich damit der Welt im Live-Stream erstmals unverhüllt und ohne Tarnung.

    Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

    Das ist der neue VW Amarok

    Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.