4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Neuer Ford Ranger: So schaut er aus

Weltauto

In Australien feiert der neue Pickup von Ford seine Premiere, 180 Länder warten auf ihn - Ende 2011 kommt er nach Österreich.

Hier geht's zu den Bildern

Bislang wollte uns Ford nur ein verschämtes Detailbild von der Kühlerpartie des neuen Ranger zeigen, jetzt sind am australischen Autosalon aber alle Hüllen gefallen. Der Neue ruht auf der Plattform, die künftig weltweit die Basis für alle kleinen Pickups der Marke sein wird.

Vom Outback bis nach Oberpullendorf: In über 180 Ländern der Welt wird der Ranger angeboten – aber nicht in den USA und Kanada – und ist damit eines der am weitesten verbreiteten Modelle des Konzerns, ein echtes Weltauto.

Das Leitmotiv des Fahrzeuges ist “21st Century Tough”; gebaut wird es gemeinsam mit dem Mazda BT-50 in Thailand, nach Österreich wird es Ende nächsten Jahres kommen. Auf der Messe in Sydney steht eine Version mit Doppelkabine und 2,2l-Duratorq-Dieselmotor mit 150 PS und einem Drehmoment von 375 Nm.

Insgesamt sollen drei Dieselvarianten angeboten werden: Der Vierzylinder mit 125 PS und voraussichtlich rund 320 Nm sowie in der Messe-Version, und ein Fünfzylinder mit 3,2l Hubraum, 200 PS und 470 Nm Drehmoment. Die neuen Motoren lassen sich prinzipiell mit einer 6-Stufen-Automatik oder mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe kombinieren.

Die Nutzlast des Ranger beträgt bis zu 1.500 kg; der Antrieb erfolgt wie bisher auf die Hinterräder mit manuell zuschaltbarem 4x4. Ein ESP ist serienmäßig, detto eine “Vielzahl” von Airbags. Für den Innenraum kündigen die Designer an, dass “robust” nicht automatisch” trist” bedeuten muss.


Zahlen, Daten, Fakten

Neben dem auf 3.220 Millimeter verlängerten Radstand (Vorgänger: 3.000 Millimeter) erhielt der neue Ford Ranger auch breitere Spurmaße. Sie erreichen an der Vorder- und Hinterachse 1.560 Millimeter für die 4 x 4-Varianten (Vorgänger: 1.445 (XL) – 1.485 (Wildtrak)). Die Bodenfreiheit beträgt bis zu 232 Millimeter (Vorgänger: 205 Millimeter).

Das Fahrwerk mit McPherson-Federbeinen an der Vorder- und Blattfedern an der Hinterachse ermöglichte den Entwicklern größere Freiheiten bei der Abstimmung. Dämpfer mit speziellen Ventilsystemen und angepasste Federraten begegnen den spezifischen Herausforderungen eines Pick-up-Fahrwerks.

Die Ladefläche des neuen Ranger mit Doppelkabine hat gegenüber dem Vorgängermodell um fast 100 Millimeter in der Breite zugelegt. Bei einer Länge von 1.549 Millimeter (Vorgänger Doppelkabine: 1.530 Millimeter) bietet sie eine maximale Ladebreite von 1.560 Millimeter (Vorgänger: 1.456 Millimeter). Das Ladevolumen erreicht 1,21 Kubikmeter.

Die Breite zwischen den Radhäusern beträgt jetzt 1.139 Millimeter (Vorgänger: 1.090 Millimeter); die Ladefläche hat spezielle Vorrichtungen über den Radhäusern, um beispielsweise größere Holzplatten flach auflegen zu können. Die Klappe des Ladeabteils bietet für solche Vorhaben auch am oberen Rand noch eine lichte Breite von 1.330 Millimetern.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

Einer für alle Fälle

Toyota Hilux im Hänger-Alltagscheck

Der Toyota Hilux ist der ideale Alltagsbegleiter für all jene, die eine Vielzahl von Transportaufgaben zu bewältigen haben - in der gesamten Bandbreite im privaten wie im professionellen Einsatz

Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.

Double Cab Pick-Up mit BMW-Power

Ineos Grenadier Quartermaster enthüllt

Robust, praktisch und im Gelände unschlagbar; das und nicht weniger verspricht Grenadier für ihr nunmehr zweites Modell, den Quartermaster. Dieser kann ab 01. August in Österreich bestellt werden.

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).

Nicht mal Fliegen ist schöner

Das ist der Brabus 900 Crawler

Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.