4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Sich die Kante geben

Der Mercedes GLK wurde behutsam geliftet, ohne an seinen Ecken und Kanten zu schleifen. Wir testen den 170 PS starken 220 CDI.

Georg Koman

Sich "die Kante geben" bedeutet umgangssprachlich, alkoholischen Getränken heftig zuzusprechen. Es geht aber auch straßenverkehrs-kompatibel, indem man sich nämlich den kompakten SUV Mercedes GLK gibt.

Die Änderungen an der Karosserie des Offroaders, der nach wie vor sofort als kleiner Bruder des unverwüstlichen Senior-Machos G erkennbar ist, fielen eher zurückhaltend aus:

Sie betreffen die neu gestalteten Frontscheinwerfer und die überarbeitete Frontschürze. Dazu kommt ein LED-Tagfahrlicht. Im Heck bietet der neue Mercedes ebenfalls eine überarbeitete Schürze, einen Unterfahrschutz, verchromte Endrohre der Auspuffanlage und überarbeitete Rückleuchten mit LED-Technik. Neu designte Leichtmetallfelgen von 17 bis 20 Zoll runden den optischen Auftritt ab.

Ebenfalls Neues gibt es im Innenraum des trotz seiner kompakten Maße von 4,54 (Länge) x 1,84 Meter (Breite) durchaus geräumigen Fünfsitzers. Vor den Insassen präsentiert sich eine völlig neu gestaltete Instrumententafel.

Die typischen Mercedes-Anzeigen sind wie gewohnt übersichtlich und leicht ablesbar. Ein handliches Lederlenkrad, neue Farben, Zierelemente aus Aluminium oder optional aus Holz und neu gestaltete Sitze werten den Innenraum des Offroaders auf.

Angetrieben wird der GLK von zwei Dieseltriebwerken in vier Lestungsstufen und einem Benzinmotor. Die Leistung reicht dabei von 105 KW /143 PS im GLK 200 CDI bis hin zu 225 KW / 306 PS im GLK 350. Das schwächste Modell (200 CDI) ist nur mit Heckantrieb ausgestattet, die starken Varianten (ab dem 250 CDI) gibt es ausschließlich allradgetrieben.

Wählen kann man beim 125 kW / 170 PS starken 220 CDI, entweder Hecktriebler mit Sechsgang-Schaltgetriebe, oder Allradler mit 7-Gang-Automatik. Wir entschieden uns für die zweite Version.

Zum Serienumfang des GLK gehören etwa der aktive Spurhalte-Assistent, Reifendruckverlust-Warnung und einem aktives Fahrwerk mit selektivem Dämpfungssystem.

Aufwertbar ist der GLK unter anderem durch die aus S- und E-Klasse bekannten Assistenzsysteme, die optional erhältlich sind. Dazu gehören: Müdigkeitserkennung, Radar-Tempomat, automatischer Einpark-Assistent, 360-Grad-Kamera und Totwinkel-Assistent.

Die Extraliste ist gewohnt lang, das Ausstattungsbüchlein umfasst inklusive Zubehör 43 Seiten. Klar, dass sich damit der Preis fast beliebig in die Höhe schrauben lässt. Im Testwagen waren etwa Extras um schlanke 18.000 Euro an Bord. Vom Ende der Fahnenstange ist dabei natürlich noch lange keine Rede.

Alles über Fahrverhalten, Verbrauch und Kaufpreis lesen Sie auf Seite 2.

News aus anderen Motorline-Channels:

Mercedes GLK 220 CDI BlueTEC 4Matic - im Test

Weitere Artikel:

Mehr Luxus, vier V6-Antriebe

VW Touareg Facelift präsentiert

Um das aktuelle Flaggschiff aus Wolfsburg auch weiterhin konkurrenzfähig zu halten hat VW dem Touareg ein Facelift verpasst, bei dem im Grunde keine der in so einem Fall zu erwartenden Veränderungen ausblieb. VW legte also sowohl beim Design, als auch bei der verbauten Technologie und den Antrieben Hand an und verspricht, den Touareg damit besser gemacht zu haben als je zuvor.

Limitierter Retro Defender zum 75ten

Land Rover Works V8 ISLAY EDITION vorgestellt

Land Rover Classic präsentiert sein erstes Heritage-Sondermodell. Mit dem Classic Defender Works V8 Islay Edition feiert der britische 4x4-Spezialist seinen 75-jährigen Geburtstag. Die Retroausgabe startet in zwei Karosserievarianten zum Preis ab rund 263.000 Euro.

Mehr als 40 Prozent der in den letzten fünf Jahren verkauften Range Rover tragen den Zusatz Sport. Zuletzt wurde das Luxus-SUV zusammen mit dem kleineren Evoque und dem Discovery Sport zum meistverkauften Modell der Briten. Noch in diesem Jahr fährt die dritte Generation des Range Rover Sport vor. Wir konnten den kommenden großen Rangie bereits in Augenschein nehmen.

Viel Lob vom F1-Weltmeister

Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.

Fords Aushängeschild für Inklusion

Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.