4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Grand Hotel

Wer hat den Größten? Mit dem siebensitzigen Fullsize-SUV Grand Santa Fe ist Hyundai zumindest vorne mit dabei. Der 197-PS-Diesel im Test.

Georg Koman

An sich hat Hyundai seine Nomenklatur schon vor längerer Zeit auf Zahlen umgestellt, aufsteigend nach Modellen geordnet, mit einem "i" davor und einem Zusatz-"x" für Offroader.

Bei besonderen Modellen vertraut man aber nach wie vor auf klangvolle Namen, wie etwa beim großen SUV Santa Fe. Logisch, dass die noch größere Siebensitzer-Variante nicht ix55 oder sonstwie heißt, sondern "Grand Santa Fe".

"Grand" klingt gleichermaßen gut wie einleuchtend, und wer denkt bei "Santa Fe" nicht an staubige Straßen, unendliche Weiten und die ganz große Freiheit?

Der Grand Santa Fe ist denn auch nicht irgend ein Hyundai, sondern schlicht das dickste Ding, das die Koreaner zu bieten haben. 4,92 Meter Länge, 1,88 Meter Breite und 1,70 Meter Höhe sind denn auch Maße, die auf europäischen Straßen - vorsichtig ausgedrückt - formatfüllend daherkommen.

Immerhin ist der Full-Size-SUV nicht nur außen groß: Serienmäßig gibt es sieben Sitze - die hintersten sind vollständig im Wagenboden versenkbar - und ein Ladevolumen von 634-1.842 Liter.

Vorne und in Reihe zwei sitzt man wie ein Kaiser, aber selbst in Reihe drei lässt es sich menschenwürdig leben. Der Klappmechanismus der Sitze ist logisch und einfach, der Zustieg nicht ganz mühelos, aber erträglich.

Und der Grand Santa Fe kommt weniger machomäßig daher als erwartet: Wohl wirkt das gigantische Kühlermaul recht gefräßig, aber die Seitenlinie ist ungewöhnlich elegant - beinahe schwingt da ein wenig Kombi-Design mit.

Angetrieben wird der Riese von einem 2,2-Liter-Diesel mit 197 PS. Damit bläst er nicht zur Sportwagen-Jagd (Wozu auch?), aber souveränes Fortkommen ist auch bei voller Beladung möglich: In 10,3 Sekunden geht es auf 100 km/h, der Top-Speed lautet glatte 200 km/h.

Der Einfachheit halber gibt es nur die Ausstattung "Style", die ist aber überkomplett: Lederpolsterung in Schwarz, Braun, Grau oder Beige inklusive Sitzheizung vorne, Zweizonen-Klimaautomatik, eigene Klimatisierung für Reihe drei, Tempomat, Licht- und Regensensor, Audioanlage mit Navigationssystem, Bluetooth-Freisprechanlage und Spracherkennung, getönte Fondscheiben, Xenon-Scheinwerfer, 19-Zoll-Alus, E-Fahrersitz, E-Heckklappe, Bergan- und Bergabfahrhilfe, Knieairbag für den Fahrer, ESP, aktive Einparkhilfe und Spurhalte-Assistent.

Extras vermisst hier niemand, daher werden sie erst gar nicht angeboten. Einzig Metallic-Lack um zünftige 800 Euro - ist aber auch viel Lack.

Wie sich der Hyundai Grand Santa Fe fährt, wieviel er verbraucht und kostet, erfahren Sie auf Seite 2.

News aus anderen Motorline-Channels:

Hyundai Grand Santa Fe 2,2 CRDi - im Test

Weitere Artikel:

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).

Premiere für 7. Juli 2022 bestätigt

Vorgeschmack auf den neuen VW Amarok

Der Amarok ist der Premium-Pickup von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN). Das neue Modell feiert am 7. Juli 2022 seine Digital-Premiere und zeigt sich damit der Welt im Live-Stream erstmals unverhüllt und ohne Tarnung.

Preise zum Marktstart bekanntgegeben

Nissan X-Trail startet bei 38.950 Euro

Wie Nissan Österreich heute bekannt gab, startet der neue X-Trail hierzulande zu Preisen ab 38.950 Euro und ist in den fünf bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta, N-Connecta, Tekna und Tekna+ erhältlich.

Limitiert auf 2.500 Exemplare

Der Elfer wird zum Wüstenfuchs

911 Dakar nennt Porsche den ersten und bislang einzigen Offroad-Elfer aller Zeiten. Wer will, kann sogar 170 km/h im Offroad-Modus fahren.