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X-Faktor

Zwei erste Prototypen der neuen, dynamischen X-Klasse wurden jetzt vorgestellt. Die klare Botschaft dahinter: Mercedes kann auch Pickup.

mid/rhu

Pickups mit rund einer Tonne Nutzlast boomen, auch aufgrund steuerlicher Vorteile - und mit ihnen lässt sich für die hersteller gutes Geld verdienen. Zwei der Hauptgründe für Mercedes Vans, das Produktspektrum ab Ende nächsten Jahres um eine vierte Baureihe und damit um einen etwas robusteren Gesellen für alle Fälle zu erweitern.

Als "ganz konkreten Ausblick auf den neuen Pickup" bezeichnet Mercedes Vans die Studien, obwohl etwa das umlaufende LED-Band am Heck wohl so eher nicht in die Serie einfließen wird.

Aber die beiden Versionen fürs Grobe und fürs Feine zeigen schon einmal, wo die Schwaben mit ihrem in der Allianz mit Renault-Nissan entstandenen Neuzugang hinwollen: Sie sprechen zum einen Kundschaft mit umfangreichen Transportbedürfnissen an - immerhin passen auf die Ladefläche hinter der Doppelkabine rund vier Festmeter Holz, 3,5 Tonnen darf die X-Klasse auf den Haken nehmen.

Zum anderen befriedigt das neue Pickup den Trend hin zu rustikal-eleganten Fahrzeugen, die gerne auch für einen großen Auftritt vor der Oper oder dem Feinschmeckerrestaurant hergenommen werden.

Daimler-Chef Dieter Zetsche: "Mit dem Pickup von Mercedes-Benz schließen wir eine der letzten Lücken in unserem Portfolio. Unser Ziel: Wir wollen jedem Kunden genau das zu seinem Einsatz passende Fahrzeug bieten. Die X-Klasse wird dabei neue Standards in einem wachsenden Segment setzen." Das Design soll coole Modernität und Abenteuerlust ausdrücken.

Im Innenraum wird es dem X-Klasse-Fahrer und seinen Passagieren an nichts fehlen, war einen aktuellen Mercedes ausmacht - Sicherheit, Infotainment und Vernetzung sind auf dem Marken-Standard, die zentrale Bedieneinheit mit Controller und multifunktionales Touchpad inklusive.

Die Kunden werden im Interieur zahlreiche bekannte Komponenten aus der C-Klasse und V-Klasse wiederfinden - von den hochwertigen Materialien bis hin zum ergonomischen Sitzkomfort.

Das Top-Modell wird von einem V6-Diesel angetrieben. Das Allradsystem kombiniert ein elektronisches Traktionssystem, ein Verteilergetriebe mit Geländeuntersetzung und zwei Differenzialsperren. Bei extremen Offroad-Bedingungen können das Hinterrad- und das Längsdifferenzial gesperrt werden.

Das eigens konstruierte Fahrwerk mit breiter Spur und einer Fünf-Lenker-Hinterachse mit Schraubenfedern soll für ein komfortables Fahrgefühl und ein agiles Kurvenverhalten sorgen und die X-Klasse auch für Ausflüge im urbanen Raum prädestinieren.

Zu den Preisen äußerte sich Mercedes noch nicht, jedenfalls solle die X-Klasse für den Wettbewerb mit Ford Ranger, Nissan Navara, VW Amarok oder Mitsubishi L200 "attraktiv positioniert" werden.

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