4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Audi zeigt erstmals Cockpit des e-tron Audi e-tron Cockpit 2018

Cockpit-Zukunft

Im Royal Danish Playhouse in Kopenhagen präsentierte Audi erstmals den echten Innenraum des 500 PS starken Elektro-SUV und Tesla-Jägers e-tron.

mid/wal

Äußerlich noch in seine e-tron spezifische Tarnung gehüllt, zeigt der Audi-Prototyp erstmals sein echtes Interieur-Design im Licht der Öffentlichkeit - eine Cockpit-Studie hat es ja bereits gegeben, diese unterscheidet sich jedoch in einigen wesentlichen Punkten vom Endergebnis.

Die Bühne im Interieur des e-tron-Prototypen bildet ein großer Bogen: der sogenannte "Wrap-around". Er umspannt die weitläufige Instrumententafel mit ausgeprägt horizontalen Linien bis zu den skulptural gestalteten Türverkleidungen. Dabei integriert er auf harmonische Weise die Hutze über dem serienmäßigen Audi virtual cockpit, dessen schlankes Display optisch frei im Raum steht, sowie die Bildschirme der optionalen, virtuellen Außenspiegel. In der Serienversion des Prototypen geben sie ihre Weltpremiere. Damit erreicht die Digitalisierung bei Audi ein neues Niveau.

Die virtuellen Außenspiegel bieten nicht nur ein neues Technikerlebnis, sondern auch viele praktische Vorteile in puncto Komfort und Sicherheit. Ihr flacher Träger integriert eine kleine Kamera, deren Bild digital aufbereitet auf kontrastreichen 7-Zoll-OLED-Displays im Interieur erscheint. Der Fahrer kann verschiedene Einstellungen per Touch vornehmen. So lässt sich zum einen der Bildausschnitt verschieben und damit das gewünschte Sichtfeld anpassen, zum anderen das Bild ein- und auszoomen.

 Audi e-tron 2018

Ein weiterer Blickfang im Interieur ist die Konsole des Mitteltunnels, die auf offenen Seitenwänden ruht. Über ihr scheint die Handauflage mit integriertem Fahrstufenschalter zu schweben. Leichtigkeit und Performance bilden eine Einheit. Das gesamte Cockpit ist deutlich auf den Fahrer ausgerichtet.

Beim Audi e-tron kommen ab Jahresende 2018 drei Elektromotoren zum Einsatz, einer treibt die Vorderachse an, zwei die Hinterachse. Somit ergibt sich ein Allradantrieb ohne Kardanwelle. Zusammen leisten die Motoren mächtige 320 kW (435 PS). Heftet man das Fahrpedal an die Bodenplatte, können für einige Sekunden sogar 370 kW (503 PS) abgerufen werden. Das Drehmoment beträgt vom Stand weg 800 Nm. Solcherart geht es in 4,3 Sekunden von null auf 100 km/h. Damit der Stromverbrauch bei höherem Tempo nicht ausufert, verfügt der e-tron quattro über ein ausgefeiltes Aerodynamik-Konzept mit einem cW-Wert von 0,25. Der Preis soll bei rund 80.000 Euro liegen

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Startschuss der Serienfertigung in Hambach

Ineos Grenadier: Produktion gestartet

Ineos Automotive hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: den Start der Serienproduktion des Geländewagens Grenadier im eigenen Werk in Hambach, Frankreich. Die ersten Auslieferungen stehen somit für Dezember 2022 an.

Limitiert auf 2.500 Exemplare

Der Elfer wird zum Wüstenfuchs

911 Dakar nennt Porsche den ersten und bislang einzigen Offroad-Elfer aller Zeiten. Wer will, kann sogar 170 km/h im Offroad-Modus fahren.

Mehr als 40 Prozent der in den letzten fünf Jahren verkauften Range Rover tragen den Zusatz Sport. Zuletzt wurde das Luxus-SUV zusammen mit dem kleineren Evoque und dem Discovery Sport zum meistverkauften Modell der Briten. Noch in diesem Jahr fährt die dritte Generation des Range Rover Sport vor. Wir konnten den kommenden großen Rangie bereits in Augenschein nehmen.

Preise zum Marktstart bekanntgegeben

Nissan X-Trail startet bei 38.950 Euro

Wie Nissan Österreich heute bekannt gab, startet der neue X-Trail hierzulande zu Preisen ab 38.950 Euro und ist in den fünf bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta, N-Connecta, Tekna und Tekna+ erhältlich.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

Viel Lob vom F1-Weltmeister

Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.