4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Neue Mercedes M-Klasse - Vorstellung

Eleganter und effizienter

Keine gute Nachricht für M-Klasse-Besitzer: Bald sieht ihr Auto alt aus. Mercedes bringt die dritte Generation des Gelände-SUV auf den Markt.

Hier geht's zu den Bildern

Nach wie vor wird der Geländegänger ausschließlich mit permanentem Allradantrieb angeboten.

Der in den Startlöchern stehende Nachfolger ist leicht als M-Klasse zu identifizieren, ist aber dennoch ein völlig neues, flacheres und eleganter wirkendes Fahrzeug. Die Scheinwerfer sind nur geringfügig umgeformt worden.

Aber die Motorhaube ist deutlich stärker konturiert und betont die Luftschlitze vor der Frontscheibe viel mehr als bisher. Unter dem leicht umgestalteten Kühlergrill sitzt eine imposante Frontschürze mit rhombusförmigen Lufteinlässen.

Rechts und links davon sieht man Chromspangen mit Tagfahrleuchten in LED-Technik. Darunter lugt ein großer, teilweise verchromter Unterfahrschutz hervor.

Die charakteristischen C-Säulen und die scheinbar unmittelbar in die Heckscheibe übergehenden hinteren Seitenscheiben wurden beibehalten.

Nur fällt die Dachlinie jetzt früher nach hinten ab, was den Eindruck einer stärker geneigten Heckscheibe erweckt. Die nun zweigeteilten und an den Flanken spitz zulaufenden Rückleuchten mit LED-Technik wirken wesentlich eleganter als die rundlichen Leuchten des Vorgängers.

Ein größerer Dachspoiler mit dritter Bremsleuchte, eine verchromte Ladekante und die ebenfalls in Chromoptik gehaltene Heckschürze unterstreichen den formal gelungenen Abschluss.

Die Armaturentafel wird von einer breiten, flächigen Mittelkonsole dominiert. Anders als in den Mercedes-Limousinen, wo durchweg runde Formen vorherrschen, sind runde Instrumente mit rechteckigen, zum Teil rhombusförmigen Lufteinlässen gemischt worden.

Eine feine Ambientebeleuchtung und je nach Wunsch Leder, Holz oder Metall sorgen für Wohlfühl-Atmosphäre und angenehme Haptik. Die neue Bedienergonomie der Hebel und Schalter soll künftig in sämtliche Mercedes-Modelle einfließen.

Der typische Multifunktionshebel, seit langem als eierlegende Wollmilchsau verspottet, ist jetzt besser einseh- und erreichbar. Erstmals ist auch Internetzugang in der M-Klasse möglich.

Der Luftwiderstandsbeiwert hat sich um 0,02 auf cW 0,32 verbessert. Laut Mercedes ist der Neue auch leiser, komfortabler und steifer, jedoch nicht schwerer.

Alle aus der E- und S-Klasse bekannten Assistenzsysteme haben hier Einzug gehalten. Müdigkeitserkennung, PreSafe-System, Bremsassistent, Reifendruck-Warner und adaptives Bremslicht sind sogar Serie.

Dank aktiver Motorhaube wurde auch der passive Fußgängerschutz verbessert. Die Außenlänge ist lediglich um zwei Zentimeter auf nun 4,80 Meter gewachsen. Auch Höhe und Breite haben sich nur geringfügig verändert, der Radstand ist geblieben wie er war.

Dennoch bietet die neue M-Klasse vorn 3,4 und hinten 2,5 Zentimeter mehr Ellbogenfreiheit als bislang. Die Fondsitze sind jetzt in der Lehnenneigung verstellbar und haben eine Durchlademöglichkeit über der Mittelarmlehne für den Ski-Transport.

Die Laderaumgröße bei vorgeklappten Rücksitzen und bis zum Dach gemessen, gibt Mercedes mit 2.010 Liter an. Beim Vorgänger waren es 40 Liter mehr. Aber die eigentliche Kofferraumgröße bis zum Abdeckrollo und bei voller Bestuhlung ist von 551 Liter auf 690 Liter gewachsen.

Das Allradantriebssystem ist lediglich einem Feintuning unterzogen worden. Die Änderungen an den Motoren hinsichtlich Sparsamkeit sind dafür um so effektiver ausgefallen.

Der Vierzylinder-Diesel des 250 BlueTec leistet 204 PS und verbraucht laut Norm nur 6,0 Liter. Sein Vorgänger, ein V6-Diesel gleicher Leistung, schluckte 8,4 Liter. Der neue V6-Diesel im 350 BlueTec leistet 258 PS und verbraucht 6,8 Liter.

Sein Vorgänger mit 231 PS kam auf 8,9 Liter. Durchaus eindrucksvoll ist die Verbrauchssenkung bei dem Benziner ausgefallen.

Dank Direkteinspritzung dritter Generation, Piezo-Injektoren mit 200 bar Einspritzdruck, Mehrfachzündung und Schichtbrennverfahren verbraucht der neue 350 BlueEfficiency mit 306 PS gerade mal 8,5 Liter.

Sein Vorgänger mit 272 PS genehmigte sich 11,4 Liter. Zu BlueEfficiency gehört nicht nur ein Start-Stopp-System und eine Siebenstufen-Automatik, sondern auch eine Reibleistungsreduzierung, die optimierte Steuerung aller Nebenaggregate, die Verbesserung der Aerodynamik und noch einiges mehr.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Limitierter Retro Defender zum 75ten

Land Rover Works V8 ISLAY EDITION vorgestellt

Land Rover Classic präsentiert sein erstes Heritage-Sondermodell. Mit dem Classic Defender Works V8 Islay Edition feiert der britische 4x4-Spezialist seinen 75-jährigen Geburtstag. Die Retroausgabe startet in zwei Karosserievarianten zum Preis ab rund 263.000 Euro.

Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.

Mehr als 40 Prozent der in den letzten fünf Jahren verkauften Range Rover tragen den Zusatz Sport. Zuletzt wurde das Luxus-SUV zusammen mit dem kleineren Evoque und dem Discovery Sport zum meistverkauften Modell der Briten. Noch in diesem Jahr fährt die dritte Generation des Range Rover Sport vor. Wir konnten den kommenden großen Rangie bereits in Augenschein nehmen.

Double Cab Pick-Up mit BMW-Power

Ineos Grenadier Quartermaster enthüllt

Robust, praktisch und im Gelände unschlagbar; das und nicht weniger verspricht Grenadier für ihr nunmehr zweites Modell, den Quartermaster. Dieser kann ab 01. August in Österreich bestellt werden.

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Nicht mal Fliegen ist schöner

Das ist der Brabus 900 Crawler

Zum 45-jährigen Firmenjubiläum geht Tuning-Profi Brabus aus Bottrop neue Wege: Mit dem Brabus 900 Crawler präsentieren die PS-Spezialisten ihr erstes Supercar mit selbst konstruiertem Chassis und einer weitgehend offenen viersitzigen Karosserie. Man könnte auch sagen: Ein putziges Spielzeug für den Öl-Scheich.