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BMW X3 2.0d Automatik - im Test

Basis-Dynamiker

Der auf 177 PS erstarkte Basis-Diesel ist nun auch mit Automatik zu haben, eine Kombination, die den Spagat zwischen Fahrspaß und Vernunft schafft.

Hier finden Sie Fotos des BMW X3 2.0d!

Diesen Test finden Sie auch als Video im OnDemand-Bereich von www.motorline.tv!

Es gibt kaum österreichischere Autos als den BMW X3. Warum österreichisch, wird sich nun so mancher fragen, die Antwort geben wir gerne. Zum einen wird der X3 bei Magna in Graz gebaut, die Dieseltriebwerke stammen aus dem BMW-Werk im oberösterreichischen Steyr.

Das alleine ist natürlich kein Grund, mit der rosaroten Brille an den Test heranzugehen, auch wenn man beim Kauf dieses Autos die heimische Wirtschaft stärkt, so wird das als Kaufargument nicht reichen.

Vor einiger Zeit wurde der X3 einem Facelift unterzogen – einen ausführlichen Test des BMW X3 finden Sie hier –, seit kurzem ist eine neue Motor/Getriebe-Kombination erhältlich, der wir auf den Zahn gefühlt haben. Dass die meisten Käufer zum Dieselmotor greifen, ist nichts Neues, der Löwenanteil entschied sich für das Basis-Aggregat mit bis dato 150 PS.

Der Zweiliter-Selbstzünder bringt es in neuester Ausbaustufe nun aber auf 177 PS, zudem ist eine ebenfalls neu entwickelte Sechsgang-Automatik zu haben. Mit 150 Pferden unter der Haube war der Austro-Bayer zwar nicht untermotorisiert, großer Fahrspaß kam aber nicht auf.

Als Alternative wurde oft der 3.0d in Betracht gezogen, der Sechszylinder ist aber nicht nur bedeutend stärker, sondern auch empfindlich teurer als der Basis-Vierzylinder. Auch wenn der traumhafte Dreiliter-Motor natürlich bärenstark und sehr laufruhig ist, mit Erscheinen des 177 PS starken 2.0d samt Automatik lässt die Begehrlichkeit nach.

Denn die neue Basis macht ihre Sache gut, sehr gut sogar. In 8,9 Sekunden ist Tempo 100 km/h erreicht, in Verbindung mit dem Automatikgetriebe sind es 9,2 Sekunden, immer noch ein Top-Wert. Das auf 350 Nm gestiegene Drehmoment sorgt dafür, dass jederzeit ausreichend Power ansteht, auch bei niedrigen Drehzahlen.

6,7 Liter gibt BMW als Durchschnittsverbrauch an. Das haben wir zwar nicht geschafft, mit acht bis neun Litern lässt es sich – noch dazu bei durchaus sportive Fahrweise – in diesem Segment aber gut leben.

Das Fahrwerk ist BMW-typisch agil abgestimmt und macht auf kurvigem Geläuf mehr Spaß als mancher Möchtegern-Sportwagen. Das Platzangebot in der zweiten Reihe ist zwar nicht üppig, geht aber ebenso in Ordnung wie das Fassungsvermögen des Kofferraums: 480 Liter. Wer mehr benötigt, kann die Rücksitzlehnen umklappen und erhält dadurch bis zu 1.560 Liter Stauraum.

Empfehlenswertes Feature: Das variable Trennsystem für den Kofferraum, das gewährleistet, dass sich z.B. der Inhalt von mühsam geschlichteten Einkaufstaschen nicht im Laderaum verteilt … womit wir schon bei den Extras unseres Testautos wären.

Die Preisliste beginnt bei 41.590,- Euro, addiert man das Automatikgetriebe, kommt man auf mindestens 43.957,- Euro. Doch BMW wäre nicht BMW, würde man den Listenpreis durch zahlreiche Extras nicht deutlich nach oben treiben.

Bei unserem Testauto wurden u.a. das obligate Österreich- samt Dynamik-Paket (Sportfahrwerk, Sportsitze, Klimaautomatik, Skisack, Sport-Leder-Multifunktionslenkrad, Bi-Xenon, 18-Zoll-Alu etc.) sowie Navigationssystem inkl. TV-Funktion, Lederpolsterung und Metallic-Lack geordert, in Summe sind 15.000,- Euro an Extras schnell verbraucht.

Weitere Testdetails:

  • Testurteil

  • KFZ-Versicherungs-Berechnung

  • KFZ-Kasko-Info

  • Rechtsschutz-Info

    Ausstattung und Preise finden Sie in der rechten Navigation!
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