4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Audi Q5 2.0 TDI quattro - im Test

Weniger ist mehr

Mit dem Q5 bringt Audi das im Vergleich zum riesigen Q7 deutlich zeitgemäßere SUV. 170 Diesel-PS reichen dafür völlig, Qualität hat aber auch ihren Preis.

Fotogalerie

Als Audi vor rund vier Jahren mit dem Q7 erstmals den Markt der großen SUV betrat, schieden sich die Geister am gewaltigen Auftritt des Ingolstädters. Während die einen durchaus Gefallen an diesem Riesen fanden, konnten sich die anderen so gar nicht damit anfreunden.

Selbst manchen Fans der Marke war der Q7 zuviel des Guten, Audi schob daher im Vorjahr den Q5 nach. Der misst sich nun mit dem Vorreiter in diesem Segment, dem BMW X3, und dem brandneuen Mercedes GLK. Preislich bleiben die drei einander nicht viel schuldig, optisch gehen die noblen Einstiegs-SUVs freilich unterschiedliche Wege.

Während der BMW schon etwas in die Jahre gekommen ist und daher nur bedingt mit den beiden Neuankömmlingen im Segment vergleichbar ist, setzt der Audi im Vergleich zum Mercedes auf deutlich rundere Formen. Der Q5 wirkt immer noch durchaus mächtig, im direkten Vergleich merkt man, wie riesig der Q7 tatsächlich ist.

Hohe Verarbeitungs- und Materialqualität setzt man bei einem Audi mittlerweile voraus, der Q5 macht da keine Ausnahme. Ebenfalls vorauszusetzen ist ein hoher Preis, vor allem dann, wenn man den Ingolstädter mit allerhand Extras ausstaffiert.

Der Grundpreis für den Zweiliter-Turbodiesel mit 170 PS liegt bei 43.210,- Euro und ist damit gerade noch im Grünen Bereich, addiert man Dinge wie ein Navigations-System (3.247,- Euro), Komfortpaket (3.602,- Euro), S line Sportpaket (3.195,- Euro) oder Stoff-/Lederpolsterung, Dämpferregelung, Metallic-Lackierung und weitere Schmankerln, stehen unterm Strich beachtliche 60.034,79 Euro.

Wer auf diese Extras verzichtet, bekommt serienmäßig in jedem Fall vier elektrische Fensterheber, eine Klimaautomatik, ein Lederlenkrad, 17-Zoll Aluräder, eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Nebelscheinwerfer und einiges mehr mit auf den Weg.

Seit kurzem bietet Audi auch den 143 PS TDI als Basismotor im Q5 an, gegenüber dem 170-PS-Motor spart man damit satte 3.310,- Euro.

Rein akustisch braucht man vor dem Vierzylinder-Turbodieselmotoren nicht mehr zurückzuschrecken, seit der Umstellung auf Common-Rail sind die Triebwerk im Innenraum kaum noch wahrnehmbar, das noble Ambiente wird also nicht durch Dieselnageln getrübt.

Ob man mit 170 Diesel-PS standesgerecht unterwegs ist und wie viel Platz der Innenraum bietet, lesen Sie auf den folgenden Seiten!



Weitere Testdetails:

Innenraum

Fahren & Tanken

Testurteil

KFZ-Versicherungsberechnung

KFZ-Kasko-Info

Rechtsschutz-Info


Ausstattung & Preise


Technische Daten

News aus anderen Motorline-Channels:

Audi Q5 2.0 TDI quattro - im Test

Weitere Artikel:

150.000 Euro nur für den Umbau

Das ist der delta4x4 Rolls Royce Cullinan

Ein Rolls-Royce parkt fast immer in der Garage oder steht an der Pforte eines Palast-Hotels parat. Doch geht es auch ganz anders, wie die Off Road-Experten von delta4x4 demonstrieren.

Elektrifiziert und komfortabler ohne Offroad-Abstriche

Neuer Nissan X-Trail vorgestellt

International gesehen ist der X-Trail nicht neu. Für die USA und China gibt es den Wagen schon zu kaufen (wenn auch in den USA unter dem Namen "Rogue"). Nun aber wurde in Japan die Version für den Heimatmarkt und in weiterer Folge auch für Europa vorgestellt.

Einer für alle Fälle

Toyota Hilux im Hänger-Alltagscheck

Der Toyota Hilux ist der ideale Alltagsbegleiter für all jene, die eine Vielzahl von Transportaufgaben zu bewältigen haben - in der gesamten Bandbreite im privaten wie im professionellen Einsatz

Offroad-Klassiker wagt 2023 Sprung über den großen Teich

Ford Bronco kommt nach Europa

Die US-amerikanische Geländewagen-Ikone, der Ford Bronco, kommt Ende des nächsten Jahres als Viertürer und Linkslenker in begrenzter Stückzahl in ausgewählten europäischen Ländern auf den Markt. Darunter auch in Österreich und Deutschland.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

Limitiert auf 2.500 Exemplare

Der Elfer wird zum Wüstenfuchs

911 Dakar nennt Porsche den ersten und bislang einzigen Offroad-Elfer aller Zeiten. Wer will, kann sogar 170 km/h im Offroad-Modus fahren.