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Fahren & Tanken

Bleiben wir vornehmlich auf der Straße. Das hat zwei recht einfache Gründe. Zum einen werden Autos wie der Toyota RAV4 sowieso nur in den seltensten Fällen abseits befestigter Straßen bewegt, zum anderen sind sie ja auch gar nicht so wirklich für den harten Offroad-Einsatz gebaut.

Der Allradantrieb – im Falle des Toyota wird die Antriebskraft 50:50 symmetrisch an Vorder- und Hinterachse verteilt und mit einer automatischen Viskobremse die nötige Sperrwirkung erreicht – ist natürlich praktisch, beispielsweise auf dem Weg ins verschneite Skigebiet, oder auf dem Weg über die Forststraße zur Hüttengaudi. Für wirklich schwieriges Gelände ist er aber mangels Untersetzung und manueller Sperren nicht geeignet.

Dafür ist das Fahrverhalten auf befestigtem Untergrund mehr als nur brauchbar. Auf kurvigen Strecken ist der Toyota RAV4 agil unterwegs, die Seitenneigung bleibt im Rahmen, der Fahrkomfort passt. In der Stadt helfen die kurzen Überhänge und der gute Wendekreis.

Im Grenzbereich wird gutmütig untersteuert, sicherheitshalber warten aber vier Scheibenbremsen, ABS mit EBD sowie Fahrzeugstabilitäts- (VSC) und Traktionskontrolle (TRC) auf ihren Einsatz.

Der Antrieb erfolgt über einen 2,0 Liter Selbstzünder, der 85 kW/116 PS leistet und 250 Newtonmeter Maximaldrehmoment schon bei 1.800 bis 3.000 U/min bereitstellt. Auch wenn der Diesel beim Kaltstart etwas nagelt und sein eher raues Wesen niemals ganz verbergen kann, ist er doch ein angenehmer Zeitgenosse.

Mit sattem Durchzug beschleunigt er den RAV4 in 12,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die theoretische Spitze liegt 170 km/h. Auch auf längeren Autobahn-Bergaufpassagen geht ihm die Luft nicht so schnell aus, da hilft das Drehmoment des aufgeladenen Aggregates.

Wirklich sensationell ist der Verbrauch: Toyota verspricht 7,1 Liter im MVEG-Mix, in unserem Testbetrieb – mit zugegebenermaßen großem Überland-Anteil – ließ sich der RAV4 ohne Askese ganz knapp unter sieben Litern bewegen!

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Toyota RAV4 D-4D - im Test

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