4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Innenraum

All jene, die bereits mit dem Vorgänger des aktuellen L200 unterwegs waren, werden das Innenleben des Mitsubishis kaum mehr wiedererkennen.

Stellte das alte Modell die Insassen mit sprödem Hartplastikambiente noch auf die Probe, wirkt die neue Ausgabe des Japaners wohnlich wie eine Mittelklasselimousine. Ansprechender Kunststoff für Armaturenbrett und Türverkleidung, noble Zierleisten in Aluoptik und schicke Sitzbezüge ersticken jedwede Assoziation mit einem Nutzfahrzeug bereits im Keim.

Das Tüpfelchen auf dem i ist eindeutig die mystisch blau schimmernde Beleuchtung für Tachometer und Bordcomputer. Letzerer zeigt übrigens nicht nur grafisch nett aufbereitete Verbrauchswerte sondern auch die Seehöhe und einen Kompass.

Top ist neben der Materialauswahl auch die Verarbeitung: Auf der gesamten Testdistanz war weder auf der Straße noch im Gelände auch nur das geringste Knarr- oder Knarzgeräusch zu vernehmen. Der Japaner wirkt massiv wie eine Burg. Umso angenehmer, dass er auch tadellos zu bedienen ist. Alle Schalter und Knöpfe sind intuitiv zu erreichen, selbst der Wählhebel für den Super-Select-Allradantrieb flutscht beinahe ohne Kraftaufwand durch die Gassen.

Die Sitze sind auch auf langen Strecken ausreichend bequem, bieten jedoch ähnlich viel Seitenhalt wie eine Kirchenbank im Stephansdom. Anfangs gewöhnungsbedürftig, aber auf Dauer durchaus überzeugend war die eher „liegende“ Sitzposition: So muss der Fahrer die Beine beinahe gerade ausstrecken - ähnlich wie in einem Formel-Fahrzeug. Üblicherweise sitzt man in einem Geländewagen eher aufrecht mit stark abgewinkelten Beinen.

Das Platzangebot darf sowohl vorne als auch im Fond als königlich bezeichnet werden. Fünf Personen reisen selbst auf Gewalttouren vollkommen entspannt und frei von klaustrophobischen Anwandlungen.

Mit 132 Zentimetern Länge und 147 cm in der Breite ist die Ladefläche bei der Ausführung Doppelkabine immer noch ausreichend groß für sämtliche erdenklichen Transportaufgaben. Gute 900(!) Kilo Zuladung sollten selbst für die Übersiedelung eines ausgewachsenen Kampfstiers großzügig bemessen sein.

Während die ausladenden Dimensionen des L200 dank der hohen Sitzposition und dem winzigen Wendekreis im normalen Fahrbetrieb keineswegs hinderlich sind, gilt es beim Einparken entweder einen Einweiser oder eine Haftpflichtversicherung ohne Bonus/Malus-System zu haben: Hinter der Ladebordwand kann sich nämlich selbst eine S-Klasse formidabel verstecken.

Die Sicherheitsausstattung mit ABS, ESP, ISOFIX, fünf Kopfstützen und zwei Airbags ist für einen Pick-Up einzigartig, Seitenairbags wären aber trotz der massiven Bauweise der Karosserie wünschenswert.

News aus anderen Motorline-Channels:

Mitsubishi Pajero Pickup RalliTronic - im Test

- special features -

Weitere Artikel:

Mehr Luxus, vier V6-Antriebe

VW Touareg Facelift präsentiert

Um das aktuelle Flaggschiff aus Wolfsburg auch weiterhin konkurrenzfähig zu halten hat VW dem Touareg ein Facelift verpasst, bei dem im Grunde keine der in so einem Fall zu erwartenden Veränderungen ausblieb. VW legte also sowohl beim Design, als auch bei der verbauten Technologie und den Antrieben Hand an und verspricht, den Touareg damit besser gemacht zu haben als je zuvor.

Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

Das ist der neue VW Amarok

Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.

Marktstart ist bereits dieses Jahr

Ford Ranger Raptor enthüllt: bulliger Look, viel Power

Die letzten werden die ersten sein, heißt es doch: Während er "normale" Ranger erst 2023 auf den Markt kommt, darf der nun vorgestellte Ranger Raptor, samt seinen 288 PS und feinstem V6-Sound bereits dieses Jahr mit uns in Sand und Dreck spielen. In manchen Märkten gar schon im Sommer.

Offroad-Klassiker wagt 2023 Sprung über den großen Teich

Ford Bronco kommt nach Europa

Die US-amerikanische Geländewagen-Ikone, der Ford Bronco, kommt Ende des nächsten Jahres als Viertürer und Linkslenker in begrenzter Stückzahl in ausgewählten europäischen Ländern auf den Markt. Darunter auch in Österreich und Deutschland.

Viel Lob vom F1-Weltmeister

Lewis Hamilton testet Ineos Grenadier

Sir Lewis Hamilton durfte in Begleitung von INEOS-Vorstandsvorsitzendem Sir Jim Ratcliffe höchstselbst den Grenadier auf der Straße und im Gelände einer schonungslosen Testfahrt unterziehen.

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.