4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Innenraum & Preis

Rainer Behounek

Es sind vor allem Kleinigkeiten, die das luxuriöse Flair im FX30d S etwas drücken. Die elektrische Heckklappe piepst beim Aufmachen durchgehend wie ein LKW beim Rückwärtsfahren. Der Kofferraum der frei wird, ist eher aus Stilgründen dort, denn mit 410 bis 1.305 Liter, die nach oben hin durch die schräge Dachlinie noch dazu etwas beschnitten sind, passt in etwa 1-Wochen-Gepäck für Zwei hinein.

Der Bordcomputer ist in Game Boy-Grafik gehalten - die Fülle an Infos bekommt man freilich auch, nur würde man sich bei einem Basispreis von 68.500 Euro mehr Detailverliebtheit erwarten.

Die Bose-Boxen sind nach wie vor ein Hammer. Klangintensiv, tonecht und mit allen Abspielmöglichkeiten von AUX über Bluetooth bis USB zaubern sie jedem Passagier ein Lächeln ins Gesicht.

Der Innenraum, der fast vollständig mit Leder ausgekleidet ist, erinnert bereits nach den ersten Metern an die gemütliche Wohnzimmercouch. Vorne bieten die Sitze unzählige elektrische Verstellmöglichkeiten bzw. Sitzlüftung und -kühlung, im Fond ist es die Beinfreiheit, die begeistert. Die nach hinten abgeschrägten Fenster generieren eine Art Kobel, in dem man sich wohl behütet fühlt.

Der Infiniti FX30d mit dem 3,0 Liter-V6-Diesel, Automatik und 238 PS startet bei 66.150 Euro in der GT-Ausstattung.

Die ist so voll-bepackt (6 Airbags, 20 Zoll Alufelgen, Bi-Xenon-Scheinwerfer, Kratzschutzlack, Rückfahrkamera mit Display, Smart Key, 7 Lautsprecher, elektrisches Glasschiebedach, Ledersitze, 10-fach verstellbarer Fahrersitz, beide vorderen Sitze beheizbar und belüftet, und und und)

Die S-Ausstattung kostet 69.150 Euro und da ist – man glaubt es kaum – noch mehr enthalten: Fahrwerk mit elektronischem Dämpfungsregler, aktive Hinterradlenkung, 21-Zoll-Alufelgen, Sportsitze und 14-fach verstellbarer Fahrersitz sind nur ein paar der Dinge, die einem im Infiniti FX30d S das fahrbare Leben so richtig versüßen.




Plus

Bullig, bulliger, FX
Souveränes Fahrverhalten
Durchzugsstarker Motor

Minus

Kleiner Kofferraum
Nach hinten unübersichtlich
Teils veraltete Instrumente im Innenraum


Resümee

Im großen Infiniti fühlt man sich auf extrem übertriebene Art und Weise komfortabel und geborgen. Der FX30d S hat ein großes Preisschild, vergleicht man ihn mit den großen Großen im Biz, dann relativiert sich der Wert auch schon wieder.

News aus anderen Motorline-Channels:

Infiniti FX 30d S Premium - im Test

Weitere Artikel:

Limitierter Retro Defender zum 75ten

Land Rover Works V8 ISLAY EDITION vorgestellt

Land Rover Classic präsentiert sein erstes Heritage-Sondermodell. Mit dem Classic Defender Works V8 Islay Edition feiert der britische 4x4-Spezialist seinen 75-jährigen Geburtstag. Die Retroausgabe startet in zwei Karosserievarianten zum Preis ab rund 263.000 Euro.

Fords Aushängeschild für Inklusion

Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

Dritte Sitzreihen in Autos sind oft nur Notlösungen; gerade geräumig genug für Kinder und kurze Strecken. Hier nicht. Im größten Defender aller Zeiten haben tatsächlich acht Erwachsene Platz. Ja verdammt, in der dritten Sitzreihe gibt’s sogar Sitzheizung und ein eigenes Panoramadach!

Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

Das ist der neue VW Amarok

Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.

Elektrifiziert und komfortabler ohne Offroad-Abstriche

Neuer Nissan X-Trail vorgestellt

International gesehen ist der X-Trail nicht neu. Für die USA und China gibt es den Wagen schon zu kaufen (wenn auch in den USA unter dem Namen "Rogue"). Nun aber wurde in Japan die Version für den Heimatmarkt und in weiterer Folge auch für Europa vorgestellt.

Subaru Forester Sondermodell: Black Edition

Ein Klassiker in Schwarz

Seit den späten 1990ern bevölkert der Subaru Forester das – damals noch junge – SUV-Segment. Mit besonderen Designelementen in schwarz kommt nun die Black Edition zu den Händlern.