4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ur-Ge-Stein

Der Mercedes G feiert seinen 34. Frühling. Erfolgreich, modern und jung wie noch nie. Wir testen den unverwüstlichen Gelände-Hero mit 211 Diesel-PS.

Georg Koman

Jahrelang gab es ein Ablösetheater um den G. Immer wieder hieß es seitens Mercedes, er werde noch zwei, drei Jährchen gebaut, dann sei Schluss.

Irrtum. Das Wachsen neuer Märkte wie Russland oder China hat gezeigt, dass Millionäre immer auf den G stehen, egal, aus welchem Eck der Welt sie stammen mögen. 2012 gab es einen neuen Produktionsrekord für den G. Derzeit kolportiertes Auslaufdatum? Vermutlich der St.-Nimmerleins-Tag.

Besonders in aufstrebenden Ländern gibt es doch sooo viele schlechte Straßen, da muss es einfach ein G sein. Müsste es natürlich nicht, aber in Sachen Image hält außer dem Range Rover kein SUV mit dem in Graz gebauten G mit. Und nur dem G haftet der Nimbus der Unverwüstlichkeit, wenn nicht gar Unzerstörbarkeit an.

Das wird nach wie vor sichtbar durch Türen mit nach außen lugenden Scharnieren und aufgesetzte Blinker untermauert. Keine andere Autotür ist so schwer zu öffnen und schließt mit einem derart satten Geräusch, das eher an einen Safe als an ein Auto erinnert. Hier kann Mann noch Mann sein und der etwas ratlosen Herzensdame kraftvoll die Tür öffnen.

Gleichzeitig gibt es mit dem neuesten Facelift LED-Tagfahrlichter, geänderte Stoßfänger und Seitenspiegel mit integrierten Blinkern. Innen kann man ein neues, edles Cockpit-Design bewundern, mit elegant aufgesetztem Flachbildschirm.

An Assistenzsystemen lassen sich lediglich Abstandsregel-Tempomat und Totwinkel-Assistent erwerben. Für die meisten G-Fahrer sowieso Weicheier-Firlefanz. Mit der Zeit geht man aber schon, daher ist Internetzugang via „Comand Online“ verfügbar.

Motorisiert ist der G fast ausnahmslos Ge-waltig, die Benziner-Palette reicht von 388 bis 612 PS und umfasst nur Acht- und Zwölfzylindermotoren.

Wir testen dagegen den einzigen G, der die Grenzen der Vernunft nicht ansatzlos überrollt, den drei Liter großen V6-Diesel mit 211 PS und 540 Nm Drehmoment. Der Motor ist für den G neu und erfüllt dank „BlueTEC“-Technologie (Beigabe einer Harnstofflösung) die strenge Euro-VI-Abgasvorschrift.

Alles über Fahrverhalten, Verbrauch und den nicht unerheblichen Kaufpreis des Mercedes G 350 CDI lesen Sie auf Seite 2.

News aus anderen Motorline-Channels:

Mercedes G 350 CDI BlueTEC - im Test

Weitere Artikel:

Fords Aushängeschild für Inklusion

Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

Im Mai war es so weit: Die Mercedes G-Klasse hat ein neues Bodykit von HOFELE bekommen. Mit dem EVOLUTION Bodykit hat die Design-Schmiede aus Sindelfingen ganze Arbeit geleistet.

Marktstart ist bereits dieses Jahr

Ford Ranger Raptor enthüllt: bulliger Look, viel Power

Die letzten werden die ersten sein, heißt es doch: Während er "normale" Ranger erst 2023 auf den Markt kommt, darf der nun vorgestellte Ranger Raptor, samt seinen 288 PS und feinstem V6-Sound bereits dieses Jahr mit uns in Sand und Dreck spielen. In manchen Märkten gar schon im Sommer.

Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.

Preise zum Marktstart bekanntgegeben

Nissan X-Trail startet bei 38.950 Euro

Wie Nissan Österreich heute bekannt gab, startet der neue X-Trail hierzulande zu Preisen ab 38.950 Euro und ist in den fünf bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta, N-Connecta, Tekna und Tekna+ erhältlich.