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Fahrverhalten, Verbrauch & Preis

Text: Michael Noir Trawniczek
Fotos: Sabine Sommer, Skoda

Auf Allradantrieb hat man bei der „Stand alone“-Lösung namens Skoda Yeti 1,6 TDI GreenLine ganz bewusst verzichtet, da die "City"-Modelle in erster Linie als Kompakt-SUV für festen Untergrund optimiert wurden. Fürs Gelände steht seit der Einführung des Facelift bekanntlich die „Outdoor“-Variante zur Verfügung.

Der 1,6 Liter-Dieselmotor des Yeti GreenLine erfreut nach dem Warmlaufen mit entspannter Laufruhe, im fließenden Verkehr ist man mit 250 Nm Drehmoment absolut ausreichend versorgt, von 0 auf 100 km/h schafft es der 105-PS-TDI in 12,1 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 176 km/h.

Allerdings wünscht man sich beim Anfahren etwas mehr Power. Zudem ist die Start/Stopp-Automatik etwas träge, dafür lässt sich das Fünfganggetriebe leicht und ohne Ruckeln bedienen, die Lenkung ist angenehm direkt und gibt gutes Feedback.

Das Fahrwerk ist straff, aber komfortabel abgestimmt, Bodenunebenheiten werden souverän geschluckt, so verträgt es der Yeti auch gut, wenn man einmal etwas schneller in die Kurve einlenkt. Mit verantwortlich ist dafür auch die hinten verbaute Mehrlenkerachse. Die Spritsparreifen des GreenLine erweisen sich auch bei flotter Fahrt als positiv unauffällig.

Ein großer Trumpf des Skoda Yeti 1,6 TDI ist dessen Umweltfreundlichkeit und seine Sparsamkeit. In Sachen CO2-Emmissionen kann der GreenLine-Yeti mit dem sehr niedrigen Wert von 119 Gramm pro Kilometer aufwarten.

Da sich der CO2-Wert direkt proportional zum Verbrauch verhält, steht im ECE-Verbrauchsmix der Traumwert von 4,2 Litern auf 100 Kilometer - auch wenn wir bei unserem Test oft einen Liter mehr verbraucht haben, ist das ein überzeugender Wert, der sich am Ende sowohl finanziell bezahlt macht, als auch für ein ruhiges Umweltgewissen sorgt. Von wegen, SUV sind politisch unkorrekt.

Die GreenLine-Variante des Skoda Yeti kostet 21.810 Euro. Wem das normale Radiosystem nicht genügt, der kann als Mehrausstattung das Navigationssystem „Columbus“ oder auch das kräftigere Audiosystem „Bolero“ dazu bestellen. Auch Rückfahrkamera, Parkassistent, das schlüssellose Zugangs- und Start-System mit dem flotten Namen „Kessy“, ein Panorama-Schiebeglasdach und einiges mehr stehen zur Auswahl.

Plus
+ geringer Verbrauch
+ flexibler und übersichtlicher Innenraum
+ gute Sicht durch höhere Sitzposition
+ fairer Kaufpreis
+ praktische Detaillösungen

Minus
- leichte Anfahrschwäche
- träge Start/Stopp-Automatik

Resümee:
Das Facelift und die Aufteilung in eine stadtfeine Variante sowie ein Outdoor-Modell tun dem Skoda Yeti gut. Der Yeti 1,6 TDI GreenLine präsentiert sich als praktisches Kompakt-SUV mit allen Vorteilen bezüglich Raumangebot und Übersichtlichkeit. Dazu kommen die braven Verbrauchswerte des Spritspar-Modells.

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Skoda Yeti 1,6 TDI GreenLine - im Test

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