4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Kompakte Power

Audi setzt seinem kleinsten SUV Q2 die Leistungs- und Preis-Krone auf - in Form des 300 PS starken SQ2. Wir testen die kompakte Kraftmaschine.

mid/rhu

Der bekannte Zweiliter-TFSI-Motor unter der mit knackigen Linien versehenen Haube des Audi SQ2 bringt es auf exakt 300 PS.

Und, was fast noch wichtiger ist, auf ein maximales Drehmoment von saftigen 400 Newtonmeter, das schon ab 2.000 Touren parat steht und den 1,5-Tonner per Siebengang-S-Tronic und qiuattro-Antrieb auf Wunsch sehr zügig in Schwung bringt.

In Zahlen: 4,9 Sekunden vergehen beim 0-bis100-Sprint, bei 250 Sachen wird wie gewohnt abgeregelt. Obwohl: Bei einem 4,21 Meter langen SUV ist es doch eher ungewöhnlich, dass es überhaupt so schnell fährt.

Dabei ist der SQ2 nicht nur schnell, er bringt die Dynamik auch sehr fein auf die Straße. Er ist eher knackig ausgelegt, also definitiv keine rollende Sänfte. Er gibt sich in schnellen und sehr schnellen Kurven trotz seiner Crossover-Karosse fast so souverän wie ein sehr sportlicher A3 Sportback.

Und was er auch kann: Sehr gut geradeaus laufen, auf der Autobahn entspannt und mit beruhigenden Reserven Kilometer fressen - im Test kommen mehr als 3.000 Kilometer zusammen, und stets vermittelt der SQ2 das schöne Gefühl, in einem in sich stimmigen Gefährt unterwegs zu sein.

Dazu tragen natürlich auch die feinen Sportsitze bei, die Modus-Auswahl für Motor- und Getriebeabstimmung, wobei sich auf der Langstrecke die Effizienz-Stufe als mehr als ausreichend auch für schnelle Überholmanöver erweist. Diese Wahl sorgt auch für einen Testverbrauch von 8,6 Litern je 100 Kilometer, trotz zwischendurch zügiger Etappen.

Im Testwagen steckt so ziemlich alles, was die Extra-Liste hergibt - vom Head-up-Display über die komplette Ausstattung mit Assistenzsystemen bis zu größeren Rädern und sonstigen Finessen. Kann man machen, ist auch sehr schick und angenehm - aber auch teuer.

Dass das Platzangebot für bis zu vier Passagiere gut, für fünf höchstens befriedigend ist, ist beim kleinsten Audi-SUV klar. Und auch das Gepäck sollte vor größeren Reisen sorgfältig sortiert werden: Bei voller Bestuhlung passen gerade mal 355, bei umgeklappten Rückbänken 1.000 Liter in den Kofferraum. Zum Vergleich: Der nur zwei Zentimeter längere Konzernbruder VW T-Roc bringt es auf 445 bis 1.237 Liter. Und den gibt es in Kürze auch mit 300 PS.

Technische Daten Audi SQ2

- Länge / Breite / Höhe: 4,21 / 1,80 / 1,52 m
- Motor: Vierzylinder Turbobenziner
- Hubraum: 1.984 ccm
- Max. Leistung: 221 kW/300 PS bei 5.300 U/min
- Max. Drehmoment: 400 Nm bei 2.000 U/min
- Getriebe/Antrieb: 7-stufige S tronic/Allrad
- 0 bis 100 km/h: 4,9 Sekunden
- Spitze: 250 km/h
- Normverbrauch (Mix)/100 km: 7,2 l
- Testverbrauch/100 km: 8,6 l
- CO2-Emissionen: 163 g/km
- Abgasnorm: Euro 6d-TEMP
- Österreich-Preis: ab 49.950 Euro (Deutschland: 44.500 Euro)

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Acht "Grenadiere" stehen zur Verfügung

Ineos Grenadier am Red Bull Ring erlebbar

Der Red Bull Ring ist erneut um eine Attraktion reicher. Ab April darf der neue Ineos Grenadier auf dem Offroad-Gelände von Österreichs berühmtester Rennstrecke zeigen, was er kann.

Preise zum Marktstart bekanntgegeben

Nissan X-Trail startet bei 38.950 Euro

Wie Nissan Österreich heute bekannt gab, startet der neue X-Trail hierzulande zu Preisen ab 38.950 Euro und ist in den fünf bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta, N-Connecta, Tekna und Tekna+ erhältlich.

Elektrifiziert und komfortabler ohne Offroad-Abstriche

Neuer Nissan X-Trail vorgestellt

International gesehen ist der X-Trail nicht neu. Für die USA und China gibt es den Wagen schon zu kaufen (wenn auch in den USA unter dem Namen "Rogue"). Nun aber wurde in Japan die Version für den Heimatmarkt und in weiterer Folge auch für Europa vorgestellt.

Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

Das ist der neue VW Amarok

Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.