4WD

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Schärfer ist das bessere scharf

Der X3 M gehört zu den derzeit fahraktivsten SUVs, ein bissl nachwürzen ist aber immer erlaubt: Mit dem Paket Competition gibt es mehr von allem.

Mag. Severin Karl

Manche wollen es einfach wissen: Wie viel Sport kann in einem Sport Utility Vehicle stecken? Eine ganze Menge, führt BMW mit dem X3 M vor. Doch das ist uns zu wenig, wir wollen mehr. Als M Competition wird der Deutsche zur kompromisslosen Rakete, die sogar einen Aston Martin DBX beim Sprintrennen stehenlassen würde. Nächster im Tagtraum wäre der Maserati Levante: Da müsste schon die Trofeo-Variante antreten, um dem – nominell schwächeren – BMW paroli bieten zu können.

Ansatzlos nach vorn
Doch zurück in den Alltag und den Fahrmodus auf „Efficient“ stellen: Im Vergleich zu anderen BMW, wo man sofort einen Unterschied merkt, fühlt sich hier nichts beschnitten an. Der Graue geht ansatzlos nach vorn, wenn man das Gaspedal nur streichelt. Whatever, wie es im Rennenglisch heißt, wir konfigurieren uns dennoch die beiden roten Tasten (M1 und M2) auf dem Lenkrad, um eine ansatzweise entspannte und eine richtig rasante Voreinstellung hinterlegt zu haben. Kaum sind die anderen Insassen an ihr Ziel gebracht, kann mit einem Druck der Charakter des Fahrzeugs geändert werden.
Dann ist es schön zu wissen, dass die Ingenieure beste Arbeit geleistet haben, damit wir die Kraft des Motors bestmöglich umsetzen können. Eine geschmiedete Kurbelwelle und ein strömungsoptimierter Ansaugtrakt gehören ebenso dazu wie eine zusätzliche Pumpe zur Ölversorgung. So extrem kann die Fahrt also gar nicht sein, dass der Lebenssaft des Reihensechsers nicht an seinen Bestimmungsort kommt.
Was bestimmt den Competition konkret? 30 Mehr-PS, die M Sportab-gasanlage, auffällige 21-Zöller (Serie: 20 Zoll), M Sportsitze sowie diverse Designelemente wie Niere und Spiegelkappen in Schwarz. Reichlich Kofferraum und beste Bedienung bleiben dem wildesten X3 erhalten. Und sind 250 km/h zu wenig, lässt sich ein Package samt Fahrertraining ordern. Dann sind maximal 285 km/h drin. Also mehr als genug.

Technische Daten
Hubraum | Zylinder: 2.993 cm3 | 6
Leistung: 510 PS (375 kW)
Drehmoment: 600 Nm bei 2.600–5.950/min
0–100 km/h | Vmax: 4,1 s | 250 km/h
Getriebe: 8-Gang aut.
Ø-Verbrauch | CO2: 10,5 l S. p. | 239 g/km (EU6d-T)
Länge | Breite | Höhe: 4.726 | 1.897 | 1.669 mm
Leergewicht: 1.970 kg
Kofferraum | Zuladung: 550–1.600 l 530 kg
Anhängelast: 2.500 kg
Basispreis | NoVA: 123.543 € (inkl.) | 29 %

Das gefällt uns: Berge erstürmen mit Leistung ohne Ende
Das vermissen wir: Manchen ist er optisch zu brav
Die Alternativen: Maserati Levante Trofeo

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Limitiert auf 2.500 Exemplare

Der Elfer wird zum Wüstenfuchs

911 Dakar nennt Porsche den ersten und bislang einzigen Offroad-Elfer aller Zeiten. Wer will, kann sogar 170 km/h im Offroad-Modus fahren.

Fords Aushängeschild für Inklusion

Goodwood: Ford zeigt den "Very Gay Raptor"

Einfach nur cool, dieses Gefährt: Ford wird bei dem diesjährigen Festival of Speed im südenglischen Goodwood (bis 26. Juni 2022) unter anderem mit dem besonders kräftigen Ranger Raptor-Pick-up der nächsten Generation vertreten sein. Und zwar mit einem ganz besonderen Exemplar.

Markteinführung im September 2022

Neuer Ford Ranger Raptor ab sofort bestellbar

Für die neueste Generation des Ford Ranger Raptor stehen die deutschen Preise fest. Das kräftige Geländefahrzeug ist ab sofort bestellbar. Bei 64.990 Euro netto (77.338 Euro inklusive Mehrwertsteuer) startet die Preisliste - Markteinführung ist für September 2022 geplant. In Österreich beträgt der Einstiegspreis für den ultimativen Pick-up 91.835 Euro (inklusive NoVA und Mehrwertsteuer).

Geländegängiger und luxuriöser gleichermaßen

Das ist der neue VW Amarok

Er startet mit fünf Turbomotoren mit Leistungen von 110 bis 222 kW und bis zu sechs Zylindern Anfang 2023 durch und soll sowohl höhere Geländegängigkeit, auf Wunsch aber gleichzeitig auch deutlich mehr Komfort und Luxus bieten als sein Vorgänger.

Der späte Vogel überfährt den Wurm

Ford Ranger Raptor im Test

Die Autowelt ist im Umbruch. Und dann ist da Ford. Die hauen, vermutlich ala „wann, wenn nicht jetzt noch schnell“, die Neuauflage ihres Pick-up-Bestsellers mit dem Motor aus dem Ford GT, einem Bodykit aus Bubenträumen und dem Fahrwerk eines Baja-Rennwagens raus. Komplett vorbei am Markt? Vielleicht. Trotzdem großartig? Verflucht ja.

150.000 Euro nur für den Umbau

Das ist der delta4x4 Rolls Royce Cullinan

Ein Rolls-Royce parkt fast immer in der Garage oder steht an der Pforte eines Palast-Hotels parat. Doch geht es auch ganz anders, wie die Off Road-Experten von delta4x4 demonstrieren.