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Fahren & Tanken

Während das Kapitel "Innenraum" wohl nicht allzu maßgeblich zur Kaufentscheidung dieses Autos beiträgt, tut dies das Kapitel "Fahren & Tanken" umso mehr.

Hatte bereits der Vorgänger 265 PS unter der Haube, leistet die aktuelle Version sogar stolze 280 PS. Viel wichtiger ist allerdings der gewachsene Hubraum – während die STi-Modelle bisher mit zwei Litern das Auslangen finden mussten, hat die Letztversion 2,5 Liter zur Verfügung.

Was auf dem Papier vielleicht nicht sonderlich beeindruckt, macht in der Praxis einen nicht unerheblichen Unterschied. Beim Vorgänger drückte ein erhebliches Turboloch bis 3.500 U/min. etwas auf den Fahrspaß, mit dem 2,5 Liter Motor ist das nun Schnee von gestern.

Der Impreza zieht bereits aus dem Drehzahlkeller fast wie ein Turbodiesel hoch, vergessen ist das Warten bis zum Einsetzen des Turbo-Punchs. 5,4 Sekunden vergehen bis Tempo 100 km/h, dank des Allradantriebs geht dieses Manöver ohne Schlupf-Verlust und umso beeindruckender über die Bühne.

Theoretisch ist der STi 255 km/h schnell, macht also auch auf deutschen Autobahnen eine sehr gute Figur. Bei all der Freude über die brachialen Fahrleistungen darf man aber auch nicht darauf vergessen, dass so ein giftiges Tier auch einiges zu fressen haben will.

20 Liter Super Plus sind kein Problem, bevor Sie bei den derzeitigen Spritpreisen aber rückwärts vom Sessel kippen sei erwähnt, dass sich der Power-Impreza bei etwas leichterem Gasfuß auch mit 12 bis 13 Litern sportlich bewegen lässt. Bei einem Tankinhalt von 60 Litern muss man jedenfalls alle 350 bis 400 Kilometer einen Tankstopp einplanen.

Gab es beim Vorgänger das elektronische Mitteldifferenzial "DCCD" noch wahlweise, ist das "Driver controlled center differential" nun Standard und mittels Drehschalter zu steuern. Die Kraft lässt sich so stufenlos zwischen Vorder- und Hinterachse verteilen, in der Grundeinstellung bedeutet dies 65 Prozent nach hinten und 35 Prozent nach vorne.

Dreht man am Rädchen, so lässt sich eine Verteilung von bis zu 50:50 herstellen, bemerkbar machen sich diese Einstellungen für Otto-Normalverbraucher aber höchstens auf Eis- und Schnee.

Wer lieber der Bordelektronik die Arbeit überlässt, kann dies mittels Druck auf die "Auto"-Taste tun, die Informationen des Querbeschleunigungs-, des Gaspedal- und Bremspedal-Sensors werden so in bestmöglichen Vortrieb umgesetzt, das Verhältnis liegt dann bei 41:59.

Motorline.cc hatte die Möglichkeit, den Subaru Impreza WRX STi auf einer abgesperrten Schnee-Piste zu bewegen, der Fahrspaß sucht seinesgleichen. Mit spielerischer Leichtigkeit lässt sich der Subaru quer um die Kurven hetzen, sodass dem Fahrer das Lächeln noch Tage später ins Gesicht gemeißelt ist.

Das Auto ist jederzeit gut zu beherrschen und reagiert prompt auf die Befehle des Fahrers, in diesem Fall ist es von Vorteil, dass nicht ESP, ASR & Co das Steuer übernehmen, sondern der Fahrer das Kommando hat.

Wer viel beschleunigt, der muss auch viel bremsen. Damit auch diese Aufgabe weltmeisterlich umgesetzt wird, vertraut Subaru auf eine Brembo-Bremsanlage mit Sportwagen-Qualitäten.

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