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Amerikanischer Traum: Callaway C16 Speedster

Achter-Eisen

Callaway baut einige der schnellsten und edelsten Corvette-Derivate weltweit, jetzt wird in Pebble Beach der C16 Speedster vorgestellt.

Johannes.Gauglica@motorline.cc; Fotos: Callaway Cars, Kissling Motorsport

Hier sehen Sie Bilder der C16-Reihe von Callaway sowie der Renn-Corvette!

Spielen Sie Golf? – Dann wird Ihnen der Name Callaway geläufig sein, nämlich als ein renommierter Hersteller von Schlägern. Der Sohn des Firmengründers fand seine Bestimmung aber nicht auf grünem Rasen, sondern auf grauem Asphalt: Reeves Callaway arbeitet seit 30 Jahren an der Verbesserung und Veredelung der Corvette.

Die aktuelle Reihe der Firma, die ihre Autos in den USA und Deutschland baut, trägt den knappen Namen C16, ist aber ansonsten beileibe keine prosaische Angelegenheit. Auch am äußeren Design nimmt Callaway mittels neu designter Anbauteile clevere und attraktive Retuschen vor; die aktuelle Linie orientiert sich an den großen Gran Turismo der Vergangenheit und zwinkert – Pinin Farina schau oba - unverhohlen in Richtung Italien.

Unter dem Blech verrichtet aber kein Zwölfzylinder seinen Dienst (und trotz des Namens klarerweise erst recht kein Sechzehnzylinder), sondern der klassische V8 mit 6l Hubraum. Für frischeren Atem sorgt ein Kompressor mit Ladeluftkühlung. Die Leistung: 560 PS und 717 Nm. Die Endgeschwindigkeit wird mit 206 mph angegeben, das sind 330 km/h.

Das ist noch immer nicht genug? – Ein leistungssteigerndes Kit bietet im Endeffekt 616 Pferdestärken und 789 Nm Drehmoment. Eine weitere Besonderheit sind die 20-Zoll-Räder mit ihrer 40prozentigen Gewichtsersparnis durch einen Materialmix aus Carbon und Magnesium.

Das Coupé gibt es seit 2006, die 128.865 US-Dollar teure Cabrio-Version seit Anfang des Jahres. Und als Draufgabe wird Ende August in Pebble Beach der C16 Speedster vorgestellt.

Speedster

Beim Concours d’Elegance in Pebble Beach tauchen nur die exklusivsten Automobile aller Epochen auf; genau der richtige Rahmen für die Präsentation eines extravaganten Stückes wie des Callaway C16 Speedster – zur Feier des 30. Firmenjubiläums.

Hier entfernt sich der Look bereits weit vom ursprünglichen Seriensportler aus Detroit. Der Motor hat 6,2l Hubraum und entwickelt 700 PS und ein Drehmoment von fast 900 Nm, die theoretische Höchstgeschwindigkeit liegt irgendwo um die 340er-Marke. All das ohne Verdeck und mit der bloßen Andeutung einer Windschutzscheibe – eben ein echter Speedster.

305.000 Dollar müssen interessierte Corvette-Enthusiasten bis Ende 2007 zusammengespart haben, um sich ein Exemplar aus der limitierten Produktion des C16 Speedster zu sichern. Das erste Fahrzeug ist bereits verkauft.

Callaway: Nicht nur Show

Neben dem in den USA ansässigen „Mutterhaus“ gibt es eine in Deutschland beheimatete Rennsportabteilung, die seit 1994 auf den Rennstrecken der Welt präsent ist, bis hin zum Klassensieg in Le Mans. Derzeit baut man für den internationalen Rennsport die GT3-Version der Z06, mit 7l-Saugmotor.

Ein besonders ansehnliches Exemplar wird von Kissling Motorsport in Deutschland eingesetzt und macht dort das GT Masters unsicher. Beim ersten Renneinsatz am EuroSpeedway Lausitz kam man immerhin gegen die Konkurrenz von Lamborghini, Porsche & Co. auf den zweiten Platz.

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