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Mazda6 Sport CD140 GT Navi - im Test

Land des Kampflächelns

Vor allem mit dem neuen, 140 PS starken Zweiliter-Dieselmotor liefert der Mazda6 wieder eine echte Kampfansage in der Mittelklasse.

Georg.Koman@motorline.cc

Hier finden Sie Fotos des Mazda6!

Diesen Test finden Sie auch als Video im OnDemand-Bereich von www.motorline.tv!

Beobachtet man Mazdas Modellpalette über die Jahre, fällt auf, dass sie in Sachen Dynamik einem gewissen Auf- und Ab-Zyklus unterliegt. Biederkeit und Sportlichkeit lösen einander immer wieder ab, mal diktiert von Kundenwünschen, mal von den Vorstellungen des jeweiligen Vorstandschefs. Derzeit befinden wir uns wieder in einem Dynamik-Hoch.

Zeugen dafür sind nicht nur der 260 PS starke SUV CX-7 und der vom Microvan zum Mini-Sportler mutierte Mazda2, auch der Mittelklasse-Bestseller Mazda6 verströmt neuerdings aus allen Poren pure Dynamik.

Selbst sein lächelnder Kühlergrill strotzt dank einem messerscharf geschnittenem „V“ und abgesetzten vorderen Kotflügeln vor Kampfgeist. Letztere gehören seit dem CX-7 übrigens fix zur Designsprache von Mazda.

Wer praktische Werte mag, daran aber nicht tagtäglich von einem Kombi-Heck erinnert werden will, liegt mit dem von uns getesteten Fünftürer „Sport“ goldrichtig. Der bietet analog zu seinem Namen die wohl sportlichste 6er-Seitenlinie, dank großer Heckklappe und einem Grundkofferraum von 499 Litern aber auch viel Raum für Gepäck.

Bei der um exakt 800,- Euro günstigeren Limousine sind es zwar um nominell 20 Liter mehr, beim Erweitern kann sie aber naturgemäß nur schlecht mithalten.

Gegenüber dem gleichnamigen Vorgänger wuchs der neue 6er um vier Zentimeter, er gehört mit einem Außenmaß von 4,74 Meter nun zu den langen, nicht aber den längsten Mittelklässlern. Der Radstand legte noch etwas mehr zu, nämlich um rund sechs Zentimeter, was Raumangebot und Fahrkomfort gleichermaßen zuträglich ist.

Hat man sich für Diesel als Motorisierung entschieden, erspart einem Mazda weitere Qualen der Wahl: Es gibt nämlich nur einen Selbstzünder im Angebot, den bereits im Vorgänger erhältlichen Zweiliter-Commonrailer. Diesmal ausschließlich mit 140 PS. Darf es noch ein bisserl mehr sein? Durchaus, aber erst gegen Jahresende, dann wird das Angebot um einen 2,2-Liter-Diesel mit mindestens 170 PS ergänzt.

Solide ausgestattet (mit Klimaanlage und allen wichtigen E-Helfern) ist der 6er bereits als Basismodell CE, echten Luxus gibt es ab dem TE Plus (Xenon-Licht, BOSE-Sound) und natürlich im Topmodell GT (Lederpolsterung, Navigation, 18-Zöller mit Reifendruckkontrolle, Einparkhilfe vorne und hinten).

Für letzteren legt man durchaus angemessene 34.230 Euro ab. Der Diesel-Einstieg liegt bei 26.930 Euro, merklich unterboten wird Mazda damit nur vom Kia Magentis.

Weitere Testdetails:

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