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Nissan Qashqai 1,5 dCi acenta – im Test

Innenraum

Außen sieht der Qashqai aus wie eine verkleinerte Version des SUV-Feschaks Murano, innen gibt er es etwas billiger. Das Design geht dabei als pfiffig durch, die verwendeten Materialien sind aber von durchschnittlicher Anmutung.

Übersichtlich ist die Sache in jedem Fall, nur eine unbekannte Taste sticht heraus: Ganz unten in der Mittelkonsole prangt ein Schalter mit einem Sitz drauf, auf den eine Art Welle zuströmt. Schleudersitz? Nein, bloß die Aktivierungsmöglichkeit für über der Mittelkonsole angeordnete Lüftungsdüsen. Damit sich der Luftstrom weiter aufteilt und es weniger zugig ist im Qashqai.

Das Raumangebot liegt über dem Durchschnitt der Kompaktklasse, man fühlt sich auf allen Plätzen wohl. Mit dem für unseren „acenta“ aufpreispflichtigen Glasschiebedach geht sich allerdings keine allzu großzügige Kopffreiheit mehr aus.

Uneingeschränkt sehen lassen kann sich das Ladevolumen. Im Grundzustand liegt man mit 410 Litern bereits über Konkurrenzniveau, das Maximalvolumen von 1513 Liter ist sogar eine Klasse für sich.

Adäquat: großzügige Ladebreite und weit aufschwingende Heckklappe. Erweitert wird simpel via Fondlehnen-Umwerfen, ganz eben wird der Kofferaum dann aber nicht. Was die Höhe der Ladekante angeht, liegt diese eindeutig näher bei den SUV als bei der Kompaktklasse.

Gelungen ist das straffe, gut dimensionierte und brauchbar konturierte Gestühl. Zum Thema Ablagen gibt es dagegen wenig zu vermelden: Sie treten nicht sonderlich zahlreich auf und wenn, dann sind sie von durchschnittlicher Größe. Die Sicht nach hinten wird durch die schmale Heckscheibe und die wuchtigen C-Säulen eingeschränkt. Eine Einparkhilfe kann man auf zweierlei Arten erwerben: Entweder im Paket mit einem CD-Wechsler um 384 Euro, oder indem man zum Topmodell „tekna“ greift, denn dort ist sie serienmäßig.

Etwas zwiespältig fällt das Urteil über die Verarbeitung aus: An sich wirkt der Qashqai sehr solide, Poltergeräusche aus dem Heckbereich waren aber über den gesamten Testzeitraum treue Begleiter.

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