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Renault Twingo 1,2 16V Dynamique - im Test

Fahren & Tanken

Bei allem Fortschritt in puncto Design und Verarbeitung, die größte Verbesserungen des neuen Twingo sind im Bereich Komfort und Fahrwerk vorgenommen worden. Man glaubt gar nicht, wie komfortabel ein Kleinwagen mit einem derart kurzen Radstand sein kann.

Lange wie auch kurze Bodenwellen werden gekonnt gefiltert, Poltern oder Stuckern ist dem Renault ebenso fremd wie laute Abrollgeräusche. Ganz gemeine Böswilligkeiten der Fahrbahn werden schlussendlich durch die weichen Sitze abgefedert. Grand Class auf engstem Raum sozusagen.

Ein alter Bekannter ist der 1,2 Liter 16V Benziner mit 75 PS. Sein maximales Drehmoment von 107 Nm liegt bei 4.250 U/min an. Klingt nach wenig, reicht aber vollkommen aus, um den 950 kg schweren Floh zu frivolen Fahrleistungen zu verhelfen.

Der ruhig laufende Vierzylinder hat auch bei niedrigen Drehzahlen genügend Schmalz, übertriebene Drehzahlorgien sind nur beim Überholen auf der Landstraße notwendig. 100 km/h erreicht der Gallier nach 12 Sekunden, 170 km/h Spitze sollten mehr als ausreichend sein.

Mit einem Testverbrauch von sechs Litern Superbenzin kann man durchaus zufrieden sein, sparsame Naturen zaubern locker eine Fünf vors Komma.

Kritik müssen sich Lenkung und Schaltung gefallen lassen. Während der lange Schalthebel zwar leichtgängig durch die Gassen gleitet, fehlt es dem Getriebe an letztgültiger Präzision.

Die Lenkung ist zwar hinreichend direkt, lässt den Fahrer mit ihrem synthetischen Gefühl aber meist im Unklaren über Straßen- und Fahrzustand. Im urbanen Terrain, für das der Twingo eigentlich konzipiert ist, ist diese Schwäche aber durchaus zu vernachlässigen.

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