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Mercedes A 170 BlueEFFICIENCY – im Test

Fahren & Tanken

Das A-Klassen-Konzept mit dem hohen Aufbau und dem doppelten Sandwichboden bringt, wie erwähnt, gute Übersicht und viel Platz, aber auch mehr Windanfälligkeit und eine härter abgestimmte Federung mit sich. bereits gelohnt.

Zwar ist das Gehoppel des Vorgängers kein Thema mehr, doch im Vergleich zu Golf und Co. fährt sich die A-Klasse eine Nummer weniger erwachsen. Schnelle Kurvenfahrt wird mit bravem, aber frühem Untersteuern quittiert, das ESP greift eher früh ein.

Der Benzinmotor agiert hörbar kernig, geht aber auch spritzig ans Werk. Im Gegensatz zu manch anderem Sparmodell wurde die Getriebeübersetzung nicht verlängert. Das bringt Antrittsstärke, lässt einem auf der Autobahn aber manchmal an den fehlenden sechsten Gang denken.

Fürs Sparen, zumal bei hohem Stop-and-go-Anteil ist die Start-Stopp-Funktion zuständig. Sie hat im Test tadellos funktioniert und sorgte für störungsfrei-souveränen Betrieb. Damit sie aktiv wird, muss man auf Bremse und Kupplung treten und zusätzlich den Gang herausnehmen.

Der Verbrauch bleibt entsprechend zahm, bei reinem Stadtverkehr sind Schnitte unter acht Litern möglich. Im Mixbetrieb kommt man mit sieben Litern durch.

Ergonomisch ist die A-Klasse einwandfrei, die Sitze sind groß und straff, der Verstellbereich ist mercedes-typisch weit.

Einziges Minus: Das angenehm steil stehende Lenkrad lässt sich serienmäßig nur höhenverstellen, für die zusätzliche Reichweitenverstellung muss man 176 Euro aufzahlen.

Ein sinnvolles Schmankerl ist das adaptive Bremslicht, das bei Bremsungen, die eine gewisse Stärke überschreiten, blinkt. Das sieht man als Fahrer zwar nie, doch falls man auch nichts hört (nämlich keinen ins Heck krachenden Hintermann), hat sich die Sache

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