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Mazda RX-8 Revolution Top - im Test

Dreh & Trink

Immer noch etwas für Individualisten: Nach dem Facelift zeigt sich der letzte Vertreter der Wankelmotor-Idee sportlicher als je zuvor.

Johannes.Gauglica@motorline.cc

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Der Mazda RX-8 hat eine schwere Rolle zu erfüllen; denn er ersetzt den Sportwagen RX-7, einen echten Meilenstein in der Firmengeschichte. Ende 2001 wurde das Kreiskolben-Coupé in Tokio vorgestellt. Schlanke zwei Jahre später gelangte der bislang letzte Vertreter des Wankel-Mutes dann in die österreichischen Schauräume.

Bereits im Jahr 2004 hatte Motorline.cc die Ehre der ersten Begegnung. Der RX-8 ist also, das darf man ohne böse Hintergedanken sagen, ein Veteran. Von 2009 an war er ein Jahr lang nicht im offiziellen Angebot der Marke, wiewohl auf Bestellung weiterhin erhältlich. Jetzt darf der Individualist sich wieder auf dem Familienbild zeigen.

Der RX-8 ist vom Ansatz her eigentlich kein kompromissloser Sportler, sondern ein sportives Coupé mit – zumindest theoretisch – vier Sitzplätzen. Mit der Karosseriegestaltung trifft das Auto sozusagen zwischen zwei Genres, ist weder klassischer GT noch Viertür-Coupé der neueren Spielart.

Die spezielle Türform am RX-8 nennt sich Freestyle Doors; die kurzen hinteren Tür(ch)en lassen sich nur öffnen, wenn auch die jeweilige Vordertür offen ist. Einen äußeren Türgriff für sie gibt es nicht. Es handelt sich also nur um eine Einstiegs- bzw. Ladehilfe für den Zugang in den knapp bemessenen Fond des RX-8.

Der RX-8 wirkt von Weitem besehen wuchtiger, als er mit knapp 4,5 Metern Außenlänge und 1,4 Metern Höhe dann tatsächlich ist. Unauffällig ist er in der jetzt verkauften Version auch nicht:

Mazda zieht mit feschen Rädern im Format 19 Zoll mit 225/40-Bereifung und aggressiverem Aero-Paket (Spoiler front- und heckwärts, Seitenschweller, die Andeutung eines Diffusors am hinteren Stoßfänger) rundum deutlichere Register. Tokio Drift, wir kommen!

Insgesamt wirkt das Erscheinungsbild straffer und sehniger, die neue Stylinglinie der Marke mit prominenterem „Lächeln“ ist in die Vorderansicht geschickt eingebaut. Für grimmiges Appeal sorgte auch die gedämpfte Außenfarbe „Aluminium“. Am Heck stechen die geänderten Leuchteinheiten hervor.

Bei der Ausstattungsliste macht Mazda es uns einfach: Es gibt eine Version, nämlich den „Revolution Top“ um 47.790,- Euro. Geboten wird hier neben den erwähnten sportlichen Anbauten Stoff/Leder-Ausstattung mit Sportsitzen, Tempomat, Sechsfach-CD/MP3-Soundsystem mit Bluetooth-Freisprecher, Xenonlicht samt Nebelscheinwerfern, Klimaautomatik etc.

Sechs Airbags bewachen den Innenraum, ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und ESP mit Traktionskontrolle arbeiten im Sinne der Fahrsicherheit mit.

Wir weisen hiemit auf die folgenden Seiten dieses Tests hin - für Innenraum- und Fahreindrücke blättern Sie bitte weiter!

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