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Mitsubishi Lancer Sportback 1,5 Invite - im Test

Innenraum

Beim ersten Platznehmen am Fahrersitz des Lancer Sportback fällt der Blick auf einige bekannte Features aktueller Mitsubishi-Produkte. Die großen Instrumente kennt man auch beispielsweise aus dem Crossover Outlander, ebenso die Regler der Klimaanlage und des Soundsystems (oder auch den voluminösen Basslautsprecher im Gepäckraum).

All diese Elemente sind klar gezeichnet; es bestand wahrscheinlich einfach kein Grund, sich jedes Mal etwas Neues einfallen zu lassen. Dass die Armaturenlandschaft des Lancer somit weiterhin keine Designpreise gewinnen wird, ist die Kehrseite der praktikablen Medaille.

Apropos praktikabel: Die Oberflächen sind recht prosaisch ausgefallen, hier waren Robustheit und wohl auch Kostengründe die vordringlichen Kriterien. Das griffige Lederlenkrad macht in einer so kuntstoffharten Umgebung umso mehr Freude.

Somit zum großen Negativpunkt im Cockpit des Lancer Sportback: Menschen über 1,80 werden zwar genug Platz zum Sitzen vorfinden, aber kein ausreichend justierbares Lenkrad. Die Höhenverstellung ist nicht ausreichend; eine Reichweitenverstellung gibt es nicht.

Der Passagierraum wäre geräumig genug, trotzdem sitzen größer gewachsene FahrerInnen im Lancer unnötig unbequem. Längere Fahrten sind ermüdend, weil auch die Sitze nicht allzuviel Stütze im Lendenwirbelbereich bieten. Schade!

Denn das Platzangebot ist, wie gesagt, recht gut. Auch in Reihe 2 fühlen sind zwei bis drei Erwachsene komfortabel untergebracht; auch die Kopffreiheit wird für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung genügen. Die ansteigende Fensterlinie gibt den Mitreisenden im Fond zusätzlich den Eindruck, im Lancer gut aufgehoben zu sein.

Die ausladende Heckklappe gibt einen Kofferraum mit vernachlässigbar niedriger Ladekante frei; von 285 bis 1.350 Liter reicht die Ladekapazität.

Mit den Rücksitzlehnen (2:1 umlegbar) an ihrem Platz ist das sogar weniger als in der Limousine; dafür hat man im Sportback große Erweiterungsmöglichkeiten, und bei Bedarf eine große, ebene Ladefläche. Die Lehnen lassen sich auch per Hebelzug vom Kofferraum aus umlegen.

Der Laderaumboden lässt sich entfernen, somit hat man entweder ein "Geheimfach" oder bei Bedarf einige Zentimeter zusätzliches Volumen für hoch gebautes Ladegut.

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