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Der neue Rivale von CLA und 2er Coupé ist da

Nach dem Kompakten hat Audi nun auch die Limousinen-Variante des neuen A3 vorgestellt, der wie erwartet erneut überaus fesch geraten ist und noch einmal erwachsener aussieht als sein Vorgänger.

Johannes Posch

Mit dem "konventionellen" Audi A3 durften wir bereits vor einiger Zeit die ersten Testrunden drehen - nun stellt Audi dem nobelsten Kompakten auf VWs MQB-Basis noch die Limo-Variante zur Seite. Wenig überraschend halten sich die Unterschiede dabei bis zur B-Säule stark in Grenzen ... sofern es überhaupt welche gibt: dominanter Hexagon-Grill, LED-Scheinwerfer mit eigenständiger Tagfahrlicht-Zeichnung, starke Linien samt stetig aufsteigende Schulterlinie sowie die ausgeprägten Backen im Sinne stark ausgestellter Radhäuser sorgen da wie dort für einen maskulinen und kraftvollen Look. Ganz im selben Stil: das neue Heck der 15 Zentimeter längeren Limo. Es wird von einer prägnanten Spoilerkante (optional auch aus Karbon zu haben) und spitz nach innen zeigenden Heckleuchten bestimmt. Beim Dach wiederum setzt Audi ab der B-Säule auf eine fallende Linie - das soll eine Coupé-ähnliche Silhouette ergeben. Wir sind gespannt, was das für die Kopffreiheit hinten bedeutet.


In Sachen Zahlen und im Vergleich zu seinem Vorgänger hat Audi selbst folgendes zu sagen:
Gegenüber dem Vorgängermodell ist sie bei unverändertem Radstand um vier Zentimeter auf 4,50 Meter Länge gewachsen. In der Breite hat sie um zwei Zentimeter auf nun 1,82 Meter zugelegt, in der Höhe um einen Zentimeter auf 1,43 Meter. Das Resultat sind eine gestiegene Kopffreiheit – vorn gut zwei Zentimeter dank des tiefer positionierten Fahrersitzes – und etwas mehr Ellenbogenfreiheit. Das Kofferraumvolumen erreicht mit 425 Litern exakt das Niveau des Vorgängers.


Audi weiter: Das höhere Heck im Vergleich zum Vorgänger und der große Diffusor begünstigen die Aerodynamik. So erreicht die neue A3 Limousine mit dem 2.0 TDI 110 kW (150 PS) einen cw?Wert von 0,25 und ist damit 0,04 cw-Punkte besser als die erste Generation. Dazu trägt auch der steuerbare Kühllufteinlass mit zwei elektrisch angesteuerten Jalousiemodulen hinter dem Singleframe bei. Sie regeln den Luftfluss intelligent und situativ. Darüber hinaus reduzieren der verkleidete Unterboden, die aerodynamisch verbesserten Außenspiegel und die aktive Bremsenkühlung den Luftwiderstand und sorgen für ein strömungsgünstiges Fahrzeug.

In Sachen Interieur und Fahrwerk scheint es keine Unterschiede zum Kompakten zu geben. Für mehr Infos hierzu empfehlen wir also einen Blick in unseren Fahrbericht!
In eben jenem sind wir auch einen der drei Motoren gefahren, mit der die Limo starten soll: dem 35 TDI genannten Zweiliter Diesel mit 150 PS. Er wird beim Marktstart der Limo der einzige Selbstzünder-Motor sein. Darüber hinaus wartet noch ein ebenfalls 150 PS starker Turbo-Benziner mit 1,5 Litern Hubraum, Zylinderabschaltung und Mild-Hybrid-System. Im Gegensatz zum Selbstzünder, der ausnahmslos mit Doppelkupplungsgetriebe geliefert wird, kann beim Benziner sodann zwischen 6-Gang-Schaltung und DSG gewählt werden.


Der Vorverkauf wird im April starten - in Deutschland zu Preisen ab 27.700 Euro für den 35 TFSI mit Handschaltung. Preise für Österreich fehlen noch.

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