AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Bugatti wechselt Besitzer

VW übergibt an Porsche und Rimac

Der traditionsreiche Hersteller Bugatti bekommt nicht einfach nur einen neuen Eigentümer. Volkswagen gibt die Marke frei für ein Joint Venture, deren Anteilseigner Porsche und Rimac sind. Die genaue Aufteilung dieses Konstrukts ist aber noch ein klein wenig komplizierter.

mid

Im Grunde ist die Sache ja relativ einfach: Porsche möchte mit Rimac gemeinsame Sache machen. Aber der eigene Markenname ist einfach zu wertvoll, um ihn in einer entsprechenden Zusammenarbeit mit einem anderen Firmenlaut zu verwässern. Daher dachte man sich im großen Konzern eine clevere Vorgehensweise aus, die den Zuffenhausener Sportwagenbauer (und VW-Tochter) gleich doppelt absichert. Doch der Reihe nach:

Grundsätzlich haben die Sportwagenhersteller Porsche und Rimac ein Joint Venture unter Einbindung von Bugatti gegründet. Porsche-Chef Oliver Blume und Firmengründer Mate Rimac unterzeichneten jetzt die entsprechenden Verträge und gaben dem Kind gleich einen Namen: Der neue Hypercar-Hersteller soll Bugatti-Rimac heißen.

Dieser Millionen-Deal ist das Ergebnis langer strategischer Überlegungen im VW-Konzern, der mittelfristig Bugatti aus dem Firmengeflecht herauslösen wollte. Die Lösung: Die Bugatti-Anteile von VW werden an Porsche übertragen und von Stuttgart-Zuffenhausen aus ins neue Joint Venture eingebracht. Was die Sache für Laien noch ein bisschen verwirrender macht: Am neuen Unternehmen werden Rimac 55 Prozent und Porsche 45 Prozent der Anteile halten. Dem aber nicht genug, ist Porsche zusätzlich noch mit 24 Prozent direkt an Rimac beteiligt.

"Wir bündeln die starke Expertise von Bugatti im Hypercar-Geschäft mit der großen Innovationskraft von Rimac auf dem zukunftsträchtigen Gebiet der Elektromobilität", kommentiert Porsche-Chef Blume den Deal. Und Mate Rimac ergänzt: "Bugatti und Rimac passen perfekt zusammen und beide bringen wesentliche Werte ein: Wir haben uns als Branchenpionier für elektrische Technologien etabliert, Bugatti verfügt mit mehr als einem Jahrhundert Erfahrung in der Entwicklung von Spitzenfahrzeugen über eine der außergewöhnlichsten Traditionen in der Geschichte der Automobilindustrie."

Bugatti und Rimac sollen, nachdem noch diverse Kartellbehörden zugestimmt haben, zunächst zwei Hypercar-Modelle produzieren: den Bugatti Chiron und den rein elektrischen Rimac Nevera. Alle Bugattis werden weiter im französischen Molsheim in der eigenen Manufaktur hergestellt.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Weit weg, ganz entspannt

Mercedes V-Klasse 300d 4Matic im Test

Viel Stauraum, viel Leistung, viel Komfort: So fühlt sich die Normandie von Start weg ganz nah an. Knapp 4.000 Kilometer im luxuriösen Van beweisen die unbestrittene Reisetauglichkeit der V-Klasse.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

Super-Test-Sommer: Vielfältige Eindrücke

Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2026

Junge und bekannte Marken. Mildhybrid, Hybrid, Stromer. Verschiedene Segmente. Die Leser von AUTO BILD Österreich im Testeinsatz.

Der große Leitfaden zur optimalen Absicherung fürs Auto

Schadensfall, Haftpflicht, Vollkasko

Ein eigener PKW oder ein Motorrad bringen im Alltag einiges an Flexibilität und Freiheit. Allerdings bedeutet ein eigenes Auto auch ein gewisses Maß an Verantwortung und man muss sich auf der einen Seite um ausreichend Kraftstoff, Wartung und Reparaturen sowie um die Kfz-Steuern und einen passenden Versicherungsschutz kümmern.