AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Außen kompakt, innen groß!

Hyundai schließt mit dem Bayon die Lücke zwischen i20 und Kona, der kompakte Crossover gefällt mit spritzigen Motoren, großzügiger Ausstattung und überraschend viel Platz im Innenraum.

Stefan Schmudermaier


Man kennt das: Von außen mutet das Auto an wie ein kleines Einfamilienhaus und innen ist dann doch nur so viel Platz wie in einer Hundehütte. Gerade bei SUV passiert das - wenn auch freilich nicht so krass wie jetzt ausgedrückt - immer öfter. Doch es gibt sie: die Autos, die es auch 2021 noch schaffen aus einer kleinen Hülle unglaublich viel Platzherauszuholen. Eines davon ist der neue Hyundai Bayon.

Das macht sich vor allem im Kofferraum bemerkbar. Mit 411 bis 1.205 Litern schlägt der Bayon den eigentlich um drei Zentimeter längeren Kona (374 bis 1.156 Liter) und auch im Fond ist etwas mehr Platz. Erstaunlich: Der Autor dieser Zeilen - 192 Zentimeter groß - fand knapp, aber doch "hinter sich" im Fond noch Platz, stark für ein Auto in diesem Segment.

Der Innenraum weiß auch optisch zu gefallen, zwar kommt man an Hartplastik in der Preisklasse nicht herum, das ist aber sauber verarbeitet. Hyundai-typisch top ist die Ausstattung, erst recht im von uns gefahrenen Topmodell "Trend Line", das LED-Scheinwerfer, 17-Zoll-Alufelgen, Keyless-System, Regensensor, digitale Armaturen, Rückfahrkamera und vieles mehr mitbringt.

Erwähnenswert ist das bereits ab dem Niveau "i-Line plus" serienmäßige 8-Zoll-Farbdisplay, das die kabellose Smartphone-Integration von Apple CarPlay und Android Auto ermöglicht und damit das im Paket 1.500 Euro teure Navi obsolet macht. Apropos Paket, aufbauend auf die Trend-Line-Ausstattung gibt es noch ein Technik-Paket für 1.090 Euro, das unter anderem Parksensoren vorn, Sitzheizung hinten und einen Toter-Winkel-Warner beinhaltet.

Spritziger Dreizylinder
Beim ersten Test stand uns der Bayon mit dem 100-PS-Dreizylinder-Turbobenziner zur Verfügung, jener Motor, der laut Hyundai auch der beliebteste sein dürfte. Zu Recht, denn das Triebwerk gefällt mit Spritzigkeit und gutem Durchzug, nur 10,7 Sekunden dauert der Sprint auf 100 km/h. Sowohl dieser Motor als auch die 20 PS stärkere 48-Volt-Mildhybrid-Variante sind übrigens auch mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe zu haben, für einen moderaten Aufpreis von 1.500 Euro. Das 84 PS starke Basismodell startet als Einführungsangebot bei 17.990 Euro. Der Hyundai Kona verliert übrigens dennoch nicht seine Berechtigung, ist der doch auch mit Diesel, Allrad als Plug-in-Hybrid und als vollelektrische Variante zu haben.

Das gefällt uns: Platzangebot, Ausstattung, spritziger Motor
Das vermissen wir: Totwinkel-Warner für alle Ausstattungen
Die Alternativen: Kia Stonic, Opel Mokka, Ford Fiesta Active

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Was passt zu Ihrem Alltag?

Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.

Suzuki Snowfox mit Swift, S-Cross und Vitara

Bei Suzuki tollen wieder die Schneefüchse

Bis Ende März legt der Suzuki-Importeur die beliebten Modelle Swift, S-Cross und Vitara als Sondermodelle Snowfox auf. Das Motto dazu lautet "Baut auf Technik, vertraut auf Instinkt".

Toyota Aygo X Play im Test

Von A nach B unter 20.000 Euro

Selbst wenn man zum Aygo X Play das Design- und das Komfort-Paket dazubestellt, steht noch lang kein Zweier an erster Preisstelle. Unterwegs mit 998 ccm und 72 PS: Da ist immer Schwung nötig und hoffentlich fährt hinten keiner mit.

Pirelli P Zero: Jubiläum des sportlichen Reifen

P Zero: „Vorsicht bissig“ seit 40 Jahren

Wenn sich ein Reifen in den Asphalt verbeißt wie die Derivate des Pirelli P Zero, dann klappen die Hot Laps auch auf ungewohnter Piste. Zu Besuch bei Pirelli, inklusive Headquarter, Comer See und Temple of Speed

Übergabe des Adventkalender-Hauptpreises

Ein Skoda Octavia um 35 Euro

Katharina Gritsch aus der Wachau war im Dezember bei Hofer einkaufen. Was unspektakulär begann, endete mit einem Hauptpreis: Ein Skoda Octavia wurde Anfang Februar der Gewinnerin des Hofer Adventkalenders übergeben.

Wie Gutachter nicht nur beim Geld sparen helfen

Was tun, wenn’s kracht?

Ein Verkehrsunfall bringt mehr als nur Blechschäden mit sich. Unsicherheit, der Stress der Regulierung und das Risiko, finanzielle Einbußen zu erleiden, sind meist mit an Bord. Hier kommen unabhängige Kfz-Gutachter ins Spiel.