AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Karakuri statt Harakiri

Der Test klärt ob der Mazda5 seinem dynamischen Styling in punkto Fahreigenschaften gerecht wird und wie es um den Nutzwert bestellt ist.

Ingo.Gutjahr@motorline.cc

  • Hier finden Sie zahlreiche Fotos des Mazda5!

    Der Premacy ist tot, lang lebe die Nummer 5! Der Beweis ist ebenso schnell wie wirkungsvoll angetreten: Parkt man den neuen Mazda5 direkt neben seinen Vorgänger, so wirkt der jüngere Spross wie ein Raumschiff von einem anderen Stern.

    Begonnen bei der futuristisch gestylten Front, über die betonten Sicken an Haube und Kotflügel bis hin zur bogenartig nach hinten abfallenden Dachlinie – der neue Kompaktvan aus Japan trägt tatsächlich die Gene eines echten Hinguckers in sich. Insbesondere dann, wenn er wie unser Testwagen in der bulligen GTA-Version und in technoidem Anthrazit vorfährt.

    Doch auch eine weitere, überaus praktische Eigenschaft unterscheidet ihn: Die willkommene Anwesenheit von zwei seitlichen Schiebetüren. Einzigartig im Segment von Zafira, Touran und Co. bieten sie den Komfort bequemen Einsteigens und Beladens, selbst in engsten Parklücken.

    Mit der kunstvollen Bezeichnung „Karakuri“ bezeichnen die Japaner die Möglichkeit, sämtliche Sitze der Reihen zwei und drei mit wenigen Handgriffen flach im Boden zu verstauen. Aufgestellt, dienen sie in den diversesten, der Transportaufgabe angepassten Konfigurationen dazu, das Familienleben zu erleichtern.

    Damit Mama oder Papa neben Stress und Mühe mit den lieben Kleinen auch noch ihre Freude am Fahren haben, gibt es den Mazda5 in durchaus spritzigen Motorisierungen. Der Diesel mit Partikelfilter leistet 143 PS, der 2 Liter Benziner stemmt noch drei PS mehr auf die Kurbelwelle.

    Im Motorline.cc-Test musste die laufruhige Ottoversion ihr Können unter Beweis stellen.
    Eines gleich vorweg: Mit 9,8 Litern Durchschnittsverbrauch stellt er beim derzeitigen Aufwärtstrend der Dieselpreise eine durchaus überlegenswerte Alternative zum Selbstzünder dar.

    Beim Anschaffungspreis trennt die beiden ebenfalls der eine oder andere Euro:
    So sind für den Benziner in der Topversion GTA € 30.400.- zu berappen, während für den Diesel ganze € 2.200.- zusätzlich fällig werden.

    Sensationell (lang) liest sich die Liste der Serienausstattung, darum hier nur ein kurzer Auszug der Highlights: DVD-Farbnavigationssystem mit Sprachsteuerung, 20GB Festplatte für MP3s, Xenon, Keyless-Go, Rückfahrkamera, 17“ Alufelgen, Sitzheizung, Klimaautomatik, elektrische One-Touch-Fensterheber, Regen- und Lichtsensor, ESP, Bremsassistent, ABS sowie Front-, Seiten- und Windowbags.

    Wer auf einen Teil dieser Goodies verzichten kann und wem 116 PS ausreichend erscheinen, der ist mit der Einsteigerversion 1,8i CE um € 21.900.- ebenfalls gut beraten.

    Weitere Testdetails:

  • Innenraum

  • Fahren & Tanken

  • Testurteil

    Ein Finanzierungs- und Versicherungs-Beispiel sowie Ausstattung und technische Daten finden Sie in der rechten Navigation!
  • News aus anderen Motorline-Channels:

    Mazda5 2.0 GTA - im Test

    - special features -

    Weitere Artikel:

    Leser-Fahraktion: Super-Test-Sommer 2025

    Leser im vollen Testeinsatz

    Quer durch Österreich fuhren unsere sechs Testwagen – mit Ihnen am Steuer! Die Palette umfasste diverse SUVs, wobei die Range vom Diesel über den Hybrid bis zu Elektromodellen reichte.

    Elektrische Souveränität: Was moderne Elektroautos heute leisten

    Elektroautos und was sie können

    Elektroautos markieren einen Wendepunkt der Mobilität. Der elektrische Antrieb arbeitet präzise, leise und effizient, die Fahrzeuge integrieren sich in digitale Ökosysteme und in das Stromnetz.

    Auf der Suche nach einem neuen Autoreifen, kann man schnell feststellen, dass moderne Reifen mit Hinweisen auf besondere Witterungsresistenz versehen sind. Grund hierfür sind die klimatischen Veränderungen der vergangenen Jahre.

    Pirelli P Zero: Jubiläum des sportlichen Reifen

    P Zero: „Vorsicht bissig“ seit 40 Jahren

    Wenn sich ein Reifen in den Asphalt verbeißt wie die Derivate des Pirelli P Zero, dann klappen die Hot Laps auch auf ungewohnter Piste. Zu Besuch bei Pirelli, inklusive Headquarter, Comer See und Temple of Speed

    Was passt zu Ihrem Alltag?

    Auto-Abo, Carsharing oder eigenes Fahrzeug

    Mobilität als Alltagskonzept verändert sich. Während das eigene Auto jahrzehntelang als selbstverständlich galt, stehen heute gleich mehrere Alternativen zur Verfügung. Auto-Abos, stationsbasiertes oder freies Carsharing und klassische Kaufmodelle konkurrieren miteinander.