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Chevrolet Aveo - schon gefahren

Camarolino

Neben dem Camaro, der 2011 kommt, legt Chevrolet den Kleinwagen Aveo neu auf. Motorline.cc war mit dem Preisbrecher auf erster Testfahrt.

Rainer.Behounek@motorline.cc

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Bevor der Cruze auf den Markt gebracht wurde, war der Chevrolet Aveo der meistverkaufte Chevy weltweit. Natürlich möchte man an diese Verkaufszahlen anknüpfen und ist vom weißen Blatt Papier, also von Null weg, völlig neu an die Sache herangegangen und hat den Aveo praktisch neu erfunden.

Mit neuem Design und veränderten Maßen (er ist 119 mm länger und 50 mm breiter als der Vorgänger) soll es den Konkurrenten im Kleinwagensegment an den Kragen gehen. Denn der wahlweise mit vier oder mit fünf Türen erhältliche Aveo startet bei attraktiven 10.990 Euro.

Was bekommt man dafür? Gleich in der Basis ist vorbildlichst für die Sicherheit an Bord gesorgt, dabei sind ESP und sechs Airbags.

Angetrieben von einem 1.2 Liter Motor mit 70 PS bietet das Schnäppchen dem Endkunden fünf Türen, 290 bzw. Rückbank-umgeklappte 653 Liter Kofferraumvolumen sowie einen Durchschnittsverbrauch ab 5,9 Liter auf 100 Kilometer. Börserl und Gewissen freuen sich.

Innen dominiert zwar Kunststoff, wodurch aber einerseits die Langlebigkeit gegeben und andererseits der Preis miterklärt ist.

Obwohl er mit 4,04 Metern in der fünftürigen Variante (Limousine 4,4 Meter Länge) innen geräumig ist, haben die Entwickler zusätzlich Staufächer geschaffen, um all die Kleinigkeiten wie Schlüssel, Handy, Kleingeld, Stifte und dergleichen griffbereit und sicher zu verstauen.

Alle wesentlichen Staufächer haben obendrein rutschfeste Gummiböden, was selbst in deutlich teureren Autos alles andere als selbstverständlich ist.

Wie verhält sich der neue Kleine, der für den europäischen Markt in Korea gebaut wird, während der Fahrt? Nun, das kommt im Wesentlichen darauf an, welche Motorisierung bzw. welche Getriebeart man wählt.

Das Fünfgang-Getriebe, das mit dem 1,2 Liter (70 PS und 86 PS) und 1,6 Liter (115 PS) kombiniert wird, lässt sich angenehm leicht schalten und macht aus dem Aveo einen tadellosen Stadtflitzer mit Überland-Ambitionen.

Die Lenkung ist spürbar direkt, das Fahrwerk auf Komfort ausgelegt und die Sitze bieten zwar nicht wahnsinnig viel Seitenhalt, bequem sind sie aber allemal.

Was dem Koreaner da vielleicht noch fehlt, ist ein sechster Gang. Jetzt nicht unbedingt vom Verbrauch her, der wie erwähnt recht niedrig ist. Doch eher vom zunehmenden Geräusch im Innenraum.

Eine Variante an die man sich schwerer gewöhnt ist die Kombination des 1,4 Liter-Motors mit 100 PS und der Sechsgang-Automatik.

Hier verändert sich die gesamte Charakteristik des Aveo. Das ganze Fahrzeug oder besser das Fahrverhalten wirkt schwammiger, die Automatik schaltet zum Teil sehr spät, was das Geräuschniveau im Innenraum unnötig anhebt.

Wir raten zum Schalter, macht erheblich mehr Spaß, ist leiser und sparsamer.

Vorerst sind alle Aveo-Modelle nur als Benziner zu haben, erst im Herbst kommt ein 1.3-Liter Diesel auf den Markt.

Die Chevrolet-Modellpalette kann sich nach der umfangreichen Auffrischung sehen lassen, die Modelle Spark, Orlando, Cruze, Captiva und der neue Aveo treffen allesamt den automobilen Zeitgeist.

Und wenn’s ein bisserl mehr sein darf, dann gibt’s da immer noch die Prestige-Träger Camaro und Corvette.

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