AUTOWELT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
So sehr lieben wir Camper
VW

Deutlicher Zuwachs bei den Neuzulassungen

Nicht mehr in die Ferne schweifen, sondern lieber auf eigener Achse in einem Nachbarland urlauben – so oder so ungefähr sieht die bevorzugte Urlaubsart aus. Das zeigt vor allem an dem deutlich gestiegenen Interesse, ein entsprechendes Campingmobil neu zu kaufen.

Die Zahlen sprechen zwar nur für Deutschland, hört man sich in der österreichischen Händlerschaft aber ein wenig um, ergibt sich hierzulande ein sehr ähnliches Bild. Caravaning erfreut sich bei unseren Nachbarn jedenfalls großer Beliebtheit. Seit Januar sind die Neuzulassungen von Reisemobilen und Caravans um 6,2 Prozent gestiegen. Konkret wurden 74.957 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen – mehr als je zuvor in diesem Zeitraum.

Am positiven Gesamttrend in diesem Jahr änderte auch das rückläufige Juli-Ergebnis nichts. Im vergangenen Monat wurden insgesamt 12.118 Freizeitfahrzeuge neu zugelassen, womit die Neuzulassungen um 24,8 Prozent im Vergleich zum Juli des letzten Jahres sanken. Die Gründe: Der extrem hohe Juli-Wert des Vorjahres, in dem es im Sommer nach dem ersten Lockdown einen starken Nachholeffekt (+85,6 Prozent) gegeben hatte. Und: Die Caravaningbranche kämpft aktuell mit Lieferschwierigkeiten.

Besonders hoch ist die Nachfrage nach wie vor nach Reisemobilen. Von Januar bis Juli wurden 57.400 Reisemobile neu zugelassen – mehr als je zuvor in diesem Zeitraum. Die Neuzulassungen fielen allerdings im Vergleich zum Vorjahresmonat um 20,8 Prozent, nachdem sie sich im Juli 2020 verdoppelt hatten. Hinzu kommen die angesprochenen Engpässe in der Produktion. 8.672 neu zugelassene Fahrzeuge sind dennoch der zweitbeste Juli-Wert der Geschichte und auch der Vergleich mit Juli 2019 fällt mit einem Plus von 58,1 Prozent mehr als deutlich aus. Die Neuzulassungen stiegen gegenüber den ersten sieben Monaten des vergangenen Jahres um 13,5 Prozent und befinden sich auf Kurs zum elften Rekordjahr in Folge.

Noch stärker machen sich die Probleme in der Produktion bei Caravans bemerkbar. Seit Jahresbeginn sind die Neuzulassungen entsprechend um 12,1 Prozent auf 17.557 Einheiten gesunken. Im Juli wurden 3.446 Fahrzeuge neu zugelassen. Gegenüber dem Ausnahme-Juli 2020 bedeutet das einen Rückgang von 33,3 Prozent, der Vergleich mit Juli 2019 (3.196 Neuzulassungen) ist jedoch deutlich positiv.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

BMW i4 M50 & Co fürs Wochenende

Luxus-Elektroautos mieten

Premium E-Autos wie BMW i4 M50, Porsche Taycan oder Audi RS e-tron GT für ein Wochenende mieten. Fahrspaß trifft Nachhaltigkeit.

Aber nur für 18-jährige!

Seat Leon ab sofort schon ab 16.990 Euro

Dank eines Bonus bekommen Führerscheinneulinge den Seat Leon nun um 2.000 Euro günstiger. Das Angebot gilt ab dem ersten Tag im Besitz der Fahrerlaubnis.

Das doppelte Trio

Nissan X-Trail e-4orce im Test

Hybrid bedeutet beim Nissan X-Trail: Gleich drei E-Motoren treffen auf einen Dreizylinder-Benziner. Der Effekt dieser Zusammenarbeit ist ungewohnt, aber erstaunlich.

Neues Segment, neues Glück

Vorstellung: Das ist der neue Dacia Bigster

Die fünfte Baureihe von Dacia geht in die nächsthöhere Klasse der beliebten Kompakt-SUV und richtet sich auch gezielt an Flottenkunden. Der Name ist beim Bigster Programm, nur die Preise bleiben erstaunlich klein.

Elektro kommt, so viel steht schon mal fest

Was der Autohandel 2025 zu erwarten hat

Die österreichische Verkaufsplattform willhaben hat sich mit den wichtigsten Änderungen befasst, die in diesem Jahr auf die heimische Automobilbranche zukommen. Folgende Punkt haben sich dabei als besonders markant entpuppt.

Pirelli P Zero: Jubiläum des sportlichen Reifen

P Zero: „Vorsicht bissig“ seit 40 Jahren

Wenn sich ein Reifen in den Asphalt verbeißt wie die Derivate des Pirelli P Zero, dann klappen die Hot Laps auch auf ungewohnter Piste. Zu Besuch bei Pirelli, inklusive Headquarter, Comer See und Temple of Speed