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Ratgeber: Auto-Fotografie

Die Perspektive macht den Unterschied

Österreicher fotografieren gern - auch ihre Autos. Damit Fotos des geliebten Fahrzeugs auch überzeugen, gibt es einige Regeln. Hier ein paar Tipps.

Bild: flickr.com/nzcarfreak CC BY 2.0

Bereits am 30.11.2017 hatte Statistik Austria rund 4,89 Millionen zum Verkehr zugelassene Personenkraftwagen erfasst - und das bei einer Einwohnerzahl von rund 8,77 Millionen. Da das abschließende Ergebnis erst noch folgt, ist die tatsächliche Zahl wahrscheinlich noch höher. Die Österreicher sind also offenkundig ein autobegeistertes Volk.

Für viele Menschen sind Autos allerdings weit mehr als reine Verkehrsmittel: Sie sind nicht nur Prestigeobjekte, sondern richtige Liebhaber- und Sammlerstücke. Doch im Vergleich zu anderen Objekten lassen sich Autos schon allein aufgrund ihrer Größe nicht so ohne weiteres für eindrucksvolle Fotos arrangieren. Damit das Foto des geliebten Autos dennoch überzeugt, gibt es einige grundlegende Regeln.

Das eigene Auto in Szene setzen

Was der Mensch schätzt, das hält er auch gern als Foto fest: Von Familie, Freunden und Haustieren haben die meisten zahlreiche Bilder - die Schnappschüsse zeugen häufig von gemeinsamen Unternehmungen. Aber so mancher Autoliebhaber will auch seinen fahrbaren Untersatz fotografisch in Szene setzen - mit diesem verbindet er schließlich ebenfalls zahlreiche schöne Erinnerungen: wie beispielsweise spannende Road-Touren. Und gut gepflegte Autos bilden tatsächlich faszinierende Fotomotive - ein Highlight ist sicherlich ein Fotokalender, den man ganz nach eigenen Vorstellungen gestaltet.

Am reizvollsten ist es natürlich, wenn man dafür Fotos des eigenen Wagens verwenden kann. Doch bevor man mit der Foto-Session beginnt, sollte man das Foto-Objekt erst einmal von innen und außen herrichten. In diesem Artikel präsentieren wir Rezepte für Haushaltsmittel, die bei der gründlichen Autoreinigung helfen. Vor dem Familienfoto würden wir uns schließlich auch zurechtmachen.

Den Hintergrund passend zum Modell wählen

Hat man das Auto erst einmal auf Vordermann gebracht, kann man sich auf die Suche nach einer geeigneten Location machen - Vorder- und Hintergrund sollte man passend zum Modell wählen. Sprich: Sportwagen wirken in der Regel am besten vor modernen Gebäuden, während Oldtimer meist vor einer ländlichen Umgebung oder rustikalen Häusern besonders zur Geltung kommen. Unter Umständen kann aber auch ein bewusst gewählter Kontrast zwischen Auto und Umgebung reizvoll sein - nur sollte der Hintergrund nicht vom eigentlichen Hauptmotiv ablenken.

Licht und Schatten bedenken und richtig nutzen

Unabhängig vom jeweiligen Auto-Modell sollte man bei der Fotografie im Freien immer den Sonnenstand berücksichtigen. Häufige Fehler sind unerwünschte Schatten auf dem Foto oder ein Motiv, das zu dunkel wirkt, weil man seine Schattenseite fotografiert hat. Idealerweise steht die Sonne im Rücken des Fotografen, bestenfalls im 45-Grad-Winkel. Doch auch ein Zuviel an Licht kann die Atmosphäre auf dem Foto stören. Möchte man intensive Farben, dann eignet sich dafür insbesondere der Moment der sogenannten blauen Stunde, also am frühen Morgen und späten Abend. Zudem kommen die Lichter der Stadt vor dem blauen Himmel besonders gut zur Geltung und bilden einen eindrucksvollen Hintergrund für das Fahrzeug.



Bildfokus durch Perspektive bestimmen

Durch den Winkel, den man als Fotograf zum Auto einnimmt, beeinflusst man, welchen Teil des Autos man in den Bildfokus rückt. Hat das Modell beispielsweise eine schöne Schulterlinie, dann sollte man es von der Seite ablichten. Sportliche Fahrzeuge laden geradezu dazu ein, dass man sie dynamisch darstellt. Dazu eignet sich eine moderate Froschperspektive - wobei etwa 40 bis 50 Zentimeter Abstand vom Boden als ideal gelten. Auch ein sportlich eingeschlagenes Lenkrad kann mehr Dynamik ins Bild bringen. Bildfokus und Perspektive gehören zu den wichtigsten Faktoren bei der Auto-Fotografie: Denn während man Schatten und Spiegelungen mit geeigneter Software oft noch nachträglich am Computer retuschieren kann, lässt sich eine falsch gewählte Perspektive im Nachhinein nicht mehr ändern.

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