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Fahren & Tanken

Momentan sind zwei verschiedene Motorisierungen für den Accord verfügbar, der „Einstiegsmotor“ leistet 155 PS. Das ist schon ganz schön stattlich, passt aber optimal zum Japaner.

190 Newtonmeter Drehmoment stellt das Aggregat maximal zur Verfügung, Honda-typisch schiebt der Motor nach oben hinaus richtig an – was nicht heißen soll, dass er nicht über das gesamte Drehzahlband gut zu fahren wäre.

Aber selbst wenn ein paar Schaltvorgänge mehr notwendig sind, erledigt man diese sehr gerne. Das Getriebe ist exakt und mit kurzen Wegen ausgestattet, die Schalterei macht richtig Spaß.

Kurz gesagt, der Accord geht schon mit dem schwächeren Motor richtig gut und bis über 4000 Umdrehungen vor allem so flüsterleise, dass man sich ab und an nicht sicher ist, ob der Motor jetzt läuft, oder nicht.

Das Fahrwerk überzeugt, auch wesentlich mehr Pferdestärken (der 2,4 Liter Motor hat 190 PS) werden den sportlichen Japaner nicht überfordern. Auffallend ist, dass die Honda-Ingenieure konsequent sportlich abgestimmt haben, man ist eher auf der strafferen Seite unterwegs.

Komfort-Fanatiker werden vielleicht ein wenig raunzen, doch zu Unrecht: Der Accord tritt seinen Insassen nie ins Kreuz, dafür vermittelt er bei Langstreckenqualitäten gleichzeitig auch erstaunlich viel Fahrspaß.

Das Fahrverhalten bleibt dabei immer auf der sicheren Seite, im Notfall helfen ABS mit EBD und Bremsassistent. Etwas unverständlich ist lediglich, dass es ESP (das bei Honda auf den Namen VSA hört) erst bei der stärkeren 2,4 Liter Motorisierung gibt – für die zwei Liter-Version nicht einmal gegen Aufpreis.

Aufpreisfrei ist der gute Verbrauch: 8,2 Liter gönnte sich unser Testwagen auf 100 Kilometer, das liegt zwar ganz knapp über der Angabe des Herstellers, ist aber noch immer ein guter Wert – noch dazu, wo wir nicht immer mit zartem Gasfuß unterwegs waren.

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