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Innenraum

Das Aufregendste am Innenraum ist der Zugang dazu. Die gegenläufigen Türen eröffnen uns den nahezu ungehinderten, bequemen Zustieg zu den 2+2 Sitzen. Einziges Hindernis: Die Gurte der Vordersitze, diese sind nämlich in den hinteren Türen befestigt. Das stört aber nicht weiter und schließlich rechtfertigt der Show-Effekt, der sich durch die „Selbstmörder-Türen“ erzielen lässt, locker die eine oder andere kleine Unannehmlichkeit.

Erst einmal Platz genommen, gefallen die gut verarbeiteten Sportsitze, die ihrem Namen gerecht werden. In unserem Testwagen waren diese zusätzlich mit Leder bezogen, durch die umfangreichen Verstellmöglichkeiten (auf der Fahrerseite elektrisch) fand man bald eine gute Position hinter dem Lederlenkrad. Apropos: Leider ist das Lenkrad nur höhen- und nicht längsverstellbar, wer größenmäßig nicht allzu sehr aus der Norm geht, sollte trotzdem kaum Probleme haben, sich wohl zu fühlen.

Die Serienausstattung ist – wie schon erwähnt – mehr als üppig, von der Klimaautomatik über die BOSE-Soundanlage inklusive 6fach CD-Wechsler bis zur Alarmanlage oder einer Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer ist wirklich alles an Bord, die Verarbeitung ist tadellos. Lediglich die gewählten Materialien könnten noch ein wenig höherwertig sein und die eine oder andere Ablage mehr würde auch nicht schaden.

Während die Armaturen hervorragend ablesbar und mit Reminiszenzen an den Rennsport (großer, mittiger Drehzahlmesser, Digitaltacho) ausgeführt sind, ist die Bedienung von Radio und Klimaanlage ein bisserl mühsam, zu viele Knöpfe, die sich kaum von selbst erklären, machen beinahe das Studium der Betriebsanleitung notwendig, der Bordcomputer will ebenfalls gesucht werden.

Ist der Mazda RX-8 jetzt wirklich ein Viersitzer? Jein. Er bietet ohne Frage wesentlich mehr Platz, als die meisten anderen 2+2 Sitzer, eigentlich ist das Platzangebot für ein Sport-Coupé geradezu sensationell – aber richtig lange Ausflüge von vier Erwachsenen enden für die hinten Sitzenden mit großer Wahrscheinlichkeit trotzdem mit eingeschlafenen Füßen und Platzangst. Wobei letzteres eher auf die sehr kleinen hinteren Fenster, die hohe Seitenlinie und den Mangel an Fluchtmöglichkeiten (die hinteren Türen öffnen nur, nachdem die vorderen geöffnet wurden…) zurückzuführen ist, denn auf wirklichen Platzmangel.

Wer also bis jetzt auf den Kauf eines Sportautos verzichtet hat, weil er im Bedarfsfall nicht mehr als einen Passagier mitnehmen konnte, der findet im Mazda RX-8 endlich ein Auto, das Sportlichkeit und akzeptables Platzangebot für bis zu vier Personen sehr gut vereint – perfekt in dieses Bild passt der verhältnismäßig große Kofferraum mit 290 Litern Volumen, der sich im Praxistest auch bei eher sperrigen Gegenständen aufnahmefähig zeigte.

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